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Muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen?

| 16.01.2009 07:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Ich bin 55 Jahre und als kaufmännischer Angestellter im Vertrieb seit mehr als 20 Jahren bei einem deutschen Unternehmen (GmbH&Co.KG mit 50 Mitarbeitern) tätig. Aufgrund rückläufiger Umsatzzahlen habe ich der Unternehmensleitung angeboten das Arbeitsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen zu lösen. Dieses Angebot wurde angenommen. Meine Kündigungsfrist beträgt 6 Monate zu Quartalsende, ich würde zu 30.6.2009 das Unternehmen verlassen. Ich habe der Geschäftleitung angeboten bereits im Februar auszuscheiden und bat um Lösungsvorschläge auch bzgl. einer Abfindung. Mir wurde mitgeteilt, dass man nicht beabsichtige irgendwelche Zahlungen zu leisten, da die Initiative von meiner Seite aus ging. Meine Frage: Ist diese Haltung des Arbeitgebers juristisch haltbar, oder besteht seites des Unternehmens eine Verpflichtung zu Zahlung einer Abfindung?
Danke im voraus.
16.01.2009 | 07:55

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Wenn ich Ihren Vortrag richtig verstanden habe, dann wurde bis jetzt weder gekündigt noch ein Aufhebungsvertrag geschlossen. Es herrscht zwar grundsätzlich Einvernehmen darüber, dass ein solcher abgeschlossen werden würde, hinsichtlich der Modalitäten wurde noch keine Einigung erzielt.

Wenn Ihr Arbeitgeber nicht auf Ihre Forderung nach einer Abfindung eingehen will, dann rate ich schlicht davon ab zu kündigen bzw. einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Dies würde ich dem Arbeitgeber entsprechend mitteilen. Richtig ist zwar, dass der Arbeitgeber bei in Ihrem Fall keine Abfindung zahlen muss. Andererseits können Sie sich weigern einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen.

In der Regel wird als Abfindung ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit angenommen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 18.01.2009 | 17:05

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