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Tantiemen bei vorzeitigem Ausstieg aus Unternehmen

05.08.2008 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrter Rechtsanwälte,

3 Jahre war ich in einem Konzern mit unbefristetem Arbeitsvertrag beschäftigt. Der AV regelte sich nach geltendem Tarifvertrag.
In dem Vertrag war ebenfalls eine Jährlich Tatiemenzahlung vereinbart. Max.25 des Jahresbrutto. Diese Tantiemen waren an Umsatzzielen, als auch an individuellen Zielen (Weiterbildung,Neukunden,interne Referenzen) gekoppelt.
Zum 31.06.08 habe ich das Unternehmen per ordentlicher Kündingung verlassen und bin bei einem neuen Unternehmen.

Meine alte Firma hat die Tantiemeabrechnung geschickt, die 0,00 €uro Auszahlung auswies. Im ersten halben Jahr habe ich jedoch Kundenprojekte betreut, die natürlich erst später, heißt um 2. Jahr Umsatz generieren werden. Laufende Angebote an Kunden werden somit auch nicht mit einbezogen, da ja bis dahin noch kein Umsatz generiert wurde. Zumal unser Geschäft Saisonbedingt erst im 2 HJ an Fahrt aufnimmt. Praktisch habe ich zum Halbjahr, dadurch den Mindestplan für 2008 nicht erfüllt. Teile der individuellen Ziele habe ich aber erreicht, die prozentual in die gesamtberechnung einfließen.

Explizit wurde der vorzeitige Austritt aus dem Unternehmen, im Bezug auf Tantieme nicht geregelt.

Frage: Gibt es grundsätzliche Regelungen die solche Fälle regeln? Bzw. habe ich trotzdem einen Anspruch auf Zahlungen, z.B. Nachberechnung am Jahresende. ODer durch eine Hochrechnung der Umzätze am Vorjahresumsatz.

Vielen Dank

05.08.2008 | 18:53

Antwort

von


(1356)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
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Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Ohne eine genaue Kenntnis der Formulierungen für die Bedingungen der Tantiemezahlungen wird eine abschließende Beratung und Beantwortung Ihrer Frage hier nicht stattfinden können, das würde den Rahmen der Erstorientierung dieses Forum sprengen.

Tantiemen sind, allgemein gesagt, eine Beteiligung am Jahresgewinn der Firma. Sofern bei Ihrer alten Firma das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht, kann also am 30.06.2008 noch keine Aussage über Höhe des Jahresgewinnes erfolgen, deswegen auch noch keine prozentuale Beteiligung daran festgelegt werden.

Ob Sie nach Ablauf des Geschäftsjahres einen rückwirkend zu berechnenden Teilanspruch haben, richtet sich nach den Tantieme-bedingungen und der Frage, ob und inwieweit Ihre Tätigkeit im ersten Halbjahr für den Gewinn des Unternehmens ursächlich geworden ist.

Sie sollten Ihren Anspruch dem Grunde nach schriftlich bei der alten Firma geltend machen und Anfang des kommenden Jahres konkret nachfragen. Sofern Ihnen dann eine Zahlung verweigert wird, sollten Sie umgehend einen Anwalt mit der genauen Prüfung dieser Frage beauftragen.

Sofern Sie dies möchten, kann ich mir den alten Arbeitsvertrag auch ansehen und Ihnen genauere Auskünfte geben. Sie sollten sich dann mit mir in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Otto
Rechtsanwalt


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