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Muss ich die Kündigung so annehmen trotz Krankmeldung?

29.06.2008 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


habe meine kündigung am 15.5.2008 bekommen (fristgerecht) zum 31.5.2008.war aber bis einschliesslich 16.05.2008 mit wissen des arbeitgebers krankgeschrieben.hat mich danach freigestellt und will diese zeit aber nicht bezahlen.ausserdem will er nachweislich geleistete überstunden die mit ihm vereinbart waren nicht zahlen.war auf seine anweisung sogar samstags und sonntags im callcenter unter zeugen.habe auch noch 10 tage urlaubsanspruch die er nicht zahlen will.in meinem vertrag ist ein festgehalt von 1100 euro vereinbart überstunden sind nicht differenziert geregelt muste sogar von zu hause für ihn telefonieren was auch nachweisbar ist.
jetzt behauptet er ich hätte die letzten monate zuviel geld bekommen soviele überstunden hätte ich nicht gemacht und will geld zurück .ausserdem hat er mir gekündigt aus betrieblichen gründen obwohl er für meine stelle jemand anderen eingesetzt hat obwohl er wuste das ich dann wieder harz4 empfänger werde und er mir zugesichert hat das er wenn er mir aus welchen gründen auch mal kündigen muss ich 2 monate zeit bekomme mir einen anderen job suchen kann.auch nicht eingehalten.
wie soll ich mich nun verhalten bin auf das geld angewiesen für das ich ja auch nachweislich gearbeitet habe.

Sehr geehrte Ratsuchende,


die von Ihnen angesprochenen Leistungen sind selbstverständlich zu bezahlen; hier vermutet der Arbeitgeber offensichtlich, dass Sie heie weiteren Schritte einleiten werden. Genau dieses sollten Sie aber machen:

Bitte gehen Sie sofort mit allen vorhandenen Unterlagen und Nachweisen, sofern vorhanden,zu dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht und erheben dort Klage.

Diese Klage wird dort zu Protokoll aufgenommen und auch für Sie dann durch das Gericht formuliert werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 29.06.2008 | 15:16

habe ich eine chance die angegelenheit außergerichtlich zu klären da ich mir ein umfangreiches verfahren nicht leiste kannßhat es sinn meinem exchef eine frist zur klärung einzuräumen?und muss ich die kündigung so annehmen trotz krankmeldung?
im übrigen vielen dank für die schnelle antwort
mit freundlichen grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.06.2008 | 19:02

Sehr geehrte Ratsuchende,

für das gerichtliche Verfahren wird Ihnen vermutlich Prozesskostenhilfe bewilligt werden, so dass Kosten nicht anfallen werden.

Sicherlich besteht immer die Möglichkeit der außergerichtlichen Einigung, wobei ich aber nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung davon ausgegangen bin, dass diese Möglichkeit bereits gescheitert ist.

Die Kündigung werden Sie hinnehmen müssen, da die Krankmeldung die Kündigungsmöglichkeit nicht verhindert und eine Klage dagegen, sofern das KSchG Anwendung findet, innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigungserklärung hätte erhoben werden müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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