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Liquidierung einer AG

20.05.2008 21:48 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt André Sämann


Kurze Frage - kurze Antwort :-)

1. Wer beschließt die Liquidation einer Aktiengesellscahft? Vorstand oder Hauptversammlung?

2. Wenn Hauptversammlung nicht die erforderliche Mehrheit laut Satzung aufweist, der Vorstand aber liqudieren möchte, wie geht es dann weiter?

Vielen Dank für einen schnelle, unkomplizierte Antwort!

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Zuständig ist gemäß § 262 Abs. 1 Nr. 2 AktG die Hauptversammlung. Der Vorstand hat keine einseitige Möglichkeit die Auflösung herbeizuführen.

Es verbleiben die Auflösungsgründe des § 262 AktG (z.B. Eröffnung des Insolvenzverfahrens) oder sonstige Auflösungsgründe de sich aus dem Aktiengesetz ergeben können (z.B. gerichtliche Auflösung gem. § 396 AktG).

Für derartige Auflösungsgründe erben Ihre Schilderungen keine Anhaltspunkte.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.

Mit freundlichen Grüßen

André Sämann
Rechtsanwalt
_______________________________________
Herzogswall 34
45657 Recklinghausen

Telefon 02361 370 340 0
Telefax 02361 370 340 1

Mail info@ra-saemann.com
Web www.ra-saemann.com
_______________________________________


Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Nachfrage vom Fragesteller 20.05.2008 | 22:39

Vielen Dank für die schnelle Reaktion Herr Sämann.

Nachfrage:
Was wenn die Hauptversammlung nicht die erforderliche Mehrheit gemäß Satzung für einen solchen Beschluss aufweisen kann?

Die AG könnte dann ja nicht gegen den Willen des einzigen Vorstandes weiter geführt werden? Oder würde dann das AG einen Vorstand stellen?

P.S.
Es liegt kein Insolvenzgrund vor.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.05.2008 | 09:33

Sehr geehrter Fragesteller,

dann bleibt dem Vorstand wohl nichts anderes übrig, als sein Amt niederzulegen. Ein Vorstand würde gemäß § 85 AktG durch das Gericht bestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

André Sämann
Rechtsanwalt

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