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nicht wirksame fristlose Kündigung

01.05.2008 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


20:02
Wir haben einen Mitarbeiter ordentlich mit frist 14 tage gekündigt.der ma hat einen werkstatt-termin (LKW-Inspektion)von uns erhalten,welchen er absichtlich nicht eingehalten hat.darauf hin haben wir ihn fristlos per post am samstag gekündigt(wegen arbeitsverweigerung).das gericht hat die fristlose kündigung nicht akzeptiert.Der MA ist am Montag nicht zur Arbeit erschienen,obwohl er noch nichts wußte von fristlosen kdg.nun sollen wir bis ende der ordentlichen kdg. das gehalt bezahlen.Wir sind der Meinung,da der MA seine Arbeitskraft nicht angeboten hat und von der Fristlosen Kündigung (nur die ordentliche)nichts wußte hätte er die arbeit antreten müssen od. Arbeitskraft anbieten.müssen wir die 14 tage bezahlen?oder ist das unbezahlter urlaub?
01.05.2008 | 18:19

Antwort

von


(1207)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.
Bedenken bestehen, ob die Kündigungsfrist von 2 Wochen gilt. Eine Kündigungszeit von 2 Wochen gilt nur während der Probezeit. Ansonsten gelten längere Kündigungsfristen in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit. Z. B. 4 Wochen zum 15. des Monats oder zum Monatsende (sog. Grundkündigungsfrist).

2.
Sie sprechen, davon, daß das Gericht die fristlose Kündigung nicht akzeptiert habe. Daraus schließe ich, daß sich der Arbeitnehmer gegen die Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage zur Wehr gesetzt hat.

Dann heißt es in Ihrer Frage, Sie sollten bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses das Gehalt zahlen. Hier stellt sich die Frage, ob ein Urteil des Arbeitsgerichts vorliegt oder ob ein Vergleich geschlossen worden ist.

Ist ein Vergleich geschlossen worden und ist dieser rechtskräftig, müssen Sie das Gehalt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses zahlen.

Hat das Gericht durch Urteil entschieden, können Sie möglicherweise dagegen Berufung einlegen. Eine Berufung hat aber nur Sinn, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.

Diesbezüglich habe ich aber Zweifel. Durch den Ausspruch der Kündigung haben Sie dem Arbeitnehmer zu verstehen gegeben, daß Sie auf seine Mitarbeit keinen Wert mehr legen. Demzufolge braucht der Mitarbeiter seine Arbeitskraft nicht noch ausdrücklich anzubieten.

3.
Ergebnis: Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung müssen Sie das Gehalt bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 01.05.2008 | 18:47

ich verstehe nicht,das der MA für 2 wochen ein Gehalt erhält ohne eine Leistung ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.05.2008 | 20:02

Sehr geehrte Fragestellerin,

Zu Ihrer Nachfrage ist folgendes anzumerken:

Aus Ihrer Fragestellung geht nicht eindeutig hervor, aus welchem Grund der Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erschienen ist. Ich gehe davon aus, daß er, nachdem er die fristlose Kündigung erhalten hat, seinem Arbeitsplatz ferngeblieben ist. Wenn das so zutrifft, haben Sie das Risiko der Gehaltszahlung, wenn die fristlose Kündigung, wie in Ihrem Fall, nicht greift.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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