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Betriebsunfall von Leiharbeiter

| 28.04.2008 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

seit November 2007 arbeitet in meinem Betrieb ein Mitarbeiter einer Personal-Dienstleistungsgesellschaft. Dieser Mitarbeiter hat fristgerecht zum 30.04.2008 beim Dienstleister gekündigt, da ich ihm eine Festanstellung ab dem 01.05.2008 angeboten habe. Nun erlitt dieser Arbeiter in meinem Betrieb am 24.04.2008 durch Unachtsamkeit einen Arbeitsunfall und fällt für ca. 8 Wochen aus.
Bleibt es durch den Unfall bei dem Ausscheidungstermin 30.04. beim Dienstleister?
Ich möchte den Mitarbeiter natürlich nicht zum 01.05.2008 einstellen, da er ja noch mindestens 7 Wochen krank ist.
Bekommt der Mitarbeiter jetzt eine Sperre wg. seiner Selbstkündigung?
Woher bekommt er in der Krankenzeit Geld, muss er sich arbeitslos/ -suchend melden?

MfG

28.04.2008 | 18:09

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 / 83 33 88
Web: http://www.rechtsanwalt-ennepetal.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1.
Das Arbeitsverhältnis zu dem Personaldienstleister endet durch die Eigenkündigung unabhängig von der später hinzugetretenen Arbeitsunfähigkeit. Der Arbeitsunfall hat keine Auswirkungen auf die Beendigung des Arbeitsverhältnis.

2.
Der Mitarbeiter kann sich beim Arbeitsamt derzeit nicht als arbeitssuchend melden, da er aufgrund seiner Arbeitsunfähigkeit nicht zur Vermittlung zur Verfügung steht. Er sollte aber dennoch die Beendigung seines Arbeitsverhältnisses und die laufenden Arbeitsunfähigkeit beim Arbeitsamt anzeigen.

3.
Der Mitarbeiter kann aufgrund des Arbeitsunfalles die Zahlung von Verletztengeld bei der Berufsgenossenschaft bzw. Krankenkasse beantragen und erhält dieses für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der gesetztlichen Regelungen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


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