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Verjährung Forderung bei Mietwagen

| 8. August 2022 12:06 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage bzgl. Verjährung von Forderungen:

Ich hatte 2021 ein sogenanntes ‚Abo-Auto‘, im Prinzip Mietwagen über 12 Monate. der Vertrag endete am 27.12.2021. Selbstkostenbeteiligung 500 EUR.

Im Oktober meldete ich 3 Schäden (2xKratzer/Vandalismus und eine kleine Beule, also 3 Schäden). Auto ging in Werkstatt und Mangels Austauschteile führ ich bis Ende der Vertragslaufzeit einen Werkstattwagen. Übergabe Gutachter, etc. fand ohne mich in der Werkstatt kurz vor Weihnachten statt.

Heute am 8. August erhielt ich nun vom Auto Abo Anbieter eine Rechnung über 500 EUR Selbstkostenbeteiligung, zurückdatiert auf den 30. Juni 2022. SEPA Einzug wurde ebenfalls aktiviert.

Meine Fragen:
Ist diese Rechnung nicht nach 6 Monaten (27. Juni) verjährt (BGB § 548)?

Sofern ja, was ist , wenn evtl. für die anderen Schäden ebenfalls eine Rechnung kommt und der Vermieter einfach die Rechnungen so zurück datiert, das es mit der Verjährung für ihn passt? Darf er das?

Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Grüßen

Axel Aberle

8. August 2022 | 15:00

Antwort

von


(1675)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Richtig ist, dass im Mietrecht eine kurze Verjährungsfrist von 6 Monaten gilt, beginnend mit Rückerhalt der Mietsache.

Die bloße Rechnungsstellung hat keine Auswirkung auf den Lauf der Frist, solange Sie nicht anerkennen oder Zahlung leisten. Dabei spiel keine Rolle, ob die Rechnung rückdatiert ist oder nicht. Maßgebend für den Fristbeginn ist die tatsächliche Rückgabe des Fahrzeuges.

Andererseits ist die Verjährung eine Einrede, die ihre Wirkung erst entfaltet, wenn Sie sich darauf berufen. Von daher ist die Stellung der Rechnung nicht rechtswidrig oder gar verboten. Sie können ja die Forderung erfüllen, müssen es eben nur nicht mehr.

Berufen Sie sich auf eingetretene Verjährung.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 12. August 2022 | 11:10

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Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet- und Pachtrecht, Vertragsrecht, Baurecht