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Gründung einer Firma

21.03.2008 15:44 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Ich habe eine gute Geschäftsidee und würde
diese gerne verwirklichen.

Ich brauche dazu einiges an Geld
für Werbung, Logistik,Personal,usw....

Dieses Geld habe ich nicht.
Auch habe ich keine Sicherheiten
für einen Kredit.

Ich habe eben nur die gute Geschäftsidee.

Deshalb habe mich mir überlegt, private
Investoren, sog. Business Angels,
davon zu überzeugen.

Wenn ich nun welche gefunden habe:
Wie soll diese Firma nun juristisch
konstruiert werden, wenn ich nichtmal selber
das Geld für eine GmbH habe und am Ende doch auch
einen Teil der Firma besitzen will?






Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Nun zu Ihrer Frage bzw. Ihrem Anliegen.

Die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten. Wenn Sie kein Geld für eine Gründung haben, dann können Sie eben nicht gründen. Das trifft insbesondere auf die GmbH zu. Sie brauchen auch Rücklagen um die Zeit zu überbrücken, bis das Unternehmen Gewinn abwirfst. Eine gute Geschäftsidee reicht jedenfalls für sich allein nicht aus.

Sie können sich selbständig machen, indem Sie beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden und dieses beim Finanzamt registrieren lassen.
Wenn Sie im kaufmännischen Bereich tätig werden wollen, können Sie sich u.U. nach § 19 Handelsgesetzbuch als eingetragener Kaufmann registrieren lassen.

Ansonsten empfehle ich Ihnen, sich an ein Gründerzentrum in Ihrer Nähe zu wenden. Dort wird man Ihnen mit fachlichem Rat zur Seite stehen und evtl. findet sich sogar ein Geldgeber, wenn Ihre Geschäftsidee trägfähig sein sollte.

Als Beispiel sei auf folgende Einrichtung verwiesen:

http://www.start2grow.de/de/home/

Sicher findet sich auch in Ihrer Nähe eine derartige Institution.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick über die Situation gegeben zu haben und bedaure, Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können. Bei Nachfragen machen Sie bitte von der Möglichkeit Gebrauch, mir eine E-Mail zu schicken.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier

§ 19 Handelsgesetzbuch

(1) Die Firma muß, auch wenn sie nach den §§ 21, 22, 24 oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften fortgeführt wird, enthalten:

1.
bei Einzelkaufleuten die Bezeichnung "eingetragener Kaufmann", "eingetragene Kauffrau" oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere "e.K.", "e.Kfm." oder "e.Kfr.";
2.
bei einer offenen Handelsgesellschaft die Bezeichnung "offene Handelsgesellschaft" oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung;
3.
bei einer Kommanditgesellschaft die Bezeichnung "Kommanditgesellschaft" oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung.

(2) Wenn in einer offenen Handelsgesellschaft oder Kommanditgesellschaft keine natürliche Person persönlich haftet, muß die Firma, auch wenn sie nach den §§ 21, 22, 24 oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften fortgeführt wird, eine Bezeichnung enthalten, welche die Haftungsbeschränkung kennzeichnet.

Rückfrage vom Fragesteller 21.03.2008 | 18:07

Sie schreiben:"und evtl. findet sich sogar ein Geldgeber"

Angenommen so einer hat sich gefunden:

Was wäre dann die für mich(unter Beachtung meiner geschilderten finanziellen Lage)optimale juristische Gestalt der Firma?

Ich frage Sie hier als Anwalt, denn nur Sie und kein Gründerzentrum kann mir diese juristische Frage optimal beantworten.

Ergänzung vom Anwalt 25.03.2008 | 08:54

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wie ich bereits sagte, kommt für Sie meiner Ansicht nach nur die Gründung eines Gewerbes mittels Anmeldung beim Gewerbeamt in Frage.

Wenn Sie im kaufmännischen Bereich tätig werden wollen, können Sie sich u.U. nach § 19 Handelsgesetzbuch als eingetragener Kaufmann registrieren lassen.

Wenn Sie mit mehreren Beteiligten ein Unternehmen gründen wollen, käme die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder im kaufmännsichen Bereich die OHG in Frage. Vorteile dieser Gesellschaftsformen sind die einfache Gründung und die realativ geringen Folgekosten. Nachteil ist die persönliche Haftung.
Ansonsten müssen sie eben eine Kapitalgesellschaft gründen (GmbH).
Vorteil der Gesellschaftsform ist die Begrenzung der persönlichen Haftung. Nachteilig dürfte sich darstellen, dass Sie bei einer GmbH ohne Steuerberater nicht auskommen.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier

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