1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkung und Auszahlung Geschwister in Raten

18. Oktober 2021 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Fragen zu Ausgleichsnaprüchen bei Schenkung mit Wohnrecht

Meine Mutter möchte das Haus im Rahmen einer Schenkung an mich übertragen. Dabei soll ein Wohnrecht bis zum Tode weiterhin bestehen.
Mein Bruder soll eine Ausgleichszahlung erhalten.

Zahlen und Fakten:
Verkehrswert. 340.000 €
Geburtsjahr der Mutter: 1959

Fragen.
1. Wie hoch ist die Ausgleichszahlung?
2. Muss diese sofort gezahlt werden?
3. Wären hier auch Ratenzahlungen möglich?

18. Oktober 2021 | 17:25

Antwort

von


(625)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu Lebzeiten Ihrer Mutter hat der Bruder keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung und daher ist derzeit alles verhandelbar, d.h. Höhe und Fälligkeit inkl. Ratenzahlung. Wenn Ihr Bruder das nicht annimmt, dann hat er frühestens mit dem Ableben der Mutter einen Anspruch im Rahmen des sogenannten Pflichtteilsergänzungsanspruch.

Wenn man eine Auszahlung jetzt vornehmen möchte, dann kann man folgende Berechnung heranziehen: Die Schenkung wird vermindert durch das Wohnrecht, dieses bestimmt sich nach der ortsüblichen Miete und dem Alter, so wie einer Abzinsung. Bei einer ortsüblichen Kaltmiete von 400,00 € und einer Abzinsung von 1% beträgt das Wohnrecht ca. 90.000,00 €, dieser Betrag wird vom Wert des Hauses abgesetzt und es ergibt sich einen Wert von 250.000,00 € und dem Bruder würde dann als Pflichtteilsergänzungsanspruch ¼, somit 62.500,00 € zustehen.

Damit später keine weitergehenden Ansprüche geltend gemacht werden, sollte alles notariell vereinbart werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie gern nachfragen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/wp-content/uploads/2018/06/Hinweise-zur-Datenverarbeitung.pdf

https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/datenschutz/




ANTWORT VON

(625)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 97701 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Erste Antwort etwas missverständlich aber mit der Rückfrage war alles klar und deutlich. Vielen lieben Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für Ihre aufklärende Antworten und Ihre Zeit. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Top Antwort, jederzeit wieder. Vielen Dank!!!!! ...
FRAGESTELLER