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Pfändungsschutz gewährleistet? Familienrecht & Familienstiftungsrecht

16.05.2021 09:02 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:17

Sehr geehrte(r) Rechtsanwalt/in,

Vorab meine Frage wie folgt:
Ich bitte diese zwar kurz, aber so präzise wie möglich, zu beantworten. ?

Es soll irgendwo eine gefälschte Urkunde geben, (Annahme: Zeitpunkt Oktober 2016), wo ich eine Vaterschaft, nachehelichem Unterhalt in bestimmter Höhe, eine Ausgleichszahlung für einen Ehevertrag /Wohnungsauflösung anerkenne.

Es handelt sich hierbei um eine Dokumentenfälschung, seitens der besten Freundin der Mutter, meiner Exfrau (brasilianische Notarin in Brasilien (mein Glück?!) und Familienrechtlerin).
Nichts Genaues weiß man nicht, das wird derzeit so vermutet.

Kurzum meine Exfrau möchte an mein Geld. Meine potenziellen Erbschaften und meine Lebensleistung bis dahin und darüber hinaus bis ins Rentenalter. Seit Ehevertragsbegründung 2012, Auszug meiner Ex 2014, Ehe-Ende 2015 wird bei Freunden/ Behörden auf Sittenwidrigkeit gepocht gegenüber meiner Tochter, seit 2017 seitdem ich das genauestens herausgefunden und reagiert habe, vor dem Familiengericht diesbezüglich, vorbeugend mehrere Maßnahmen in die Wege geleitet um mich loszuwerden.

Dieser perfide Angriff auf mich, soll passieren, sobald mindestens die brasilianische Notarin in Rente geht/ist und von meiner Ex dessen neuem Partners Eltern verstorben sind, dessen biologisches Kind es eigentlich ist, maximal aber wenn meine beiden Eltern verstorben sind. Irgendwo in diesem Zeitraum so denke ich.

Mein Vater & meine Mutter sehen das mit großer Sorge und wollen solch einer Erpressung nicht nachgeben und hätten gerne Ihre Erbschaften für mich und meine beiden Brüder bestens geschützt vor solchen Attacken (Pfändungsschutz).
Es soll für meinen Anteil eine Familienstiftung gegründet werden. Ein potentielles Drittel an mich durch eine Familienstiftung und die anderen zwei Drittel regulär bzw. eventuell durch Erbvertrag.
Meine beiden Brüder wollen nicht, dass Ihr Anteil in eine Fam.St. integriert wird.

Gedankengut: Es soll eine Familienstiftung gegründet werden von meinen Eltern mit Ausstattungskapital zunächst mit 1000 Euro, die Wirtschaftlichkeit ist somit vorerst gewährleistet, (kleines Aktienpaket z.B. MSCI World Aktien) (dauerhaft ehrenamtliche Stiftungsaufsicht meine beiden Brüder) um zunächst Rechtswirksamkeit zu erlangen später dann sollen 80 % bei ersten und bis zu 20 % (Verteilung kann auch anders sein) von meinem Erbdrittel soll in die Familien Stiftung geladen werden. Es handelt sich um partiell Immobilienvermögen sowie Geldvermögen.

Zwischen meinen Eltern und mir gibt es dann eine schriftliche Vereinbarung, sagen wir fiktiv z.B. Oktober 2021, dass mein Erbdrittel direkt Tranchen artig in die Familienstiftung gehen und ich somit auf mein Erbteil direkt an mich Privat durch diese Vereinbarung verzichte. Für meine beiden soll es dann jeweils einen Erbvertrag geben für deren zwei Drittel. Brüder Die Satzung der Familienstiftung, unter anderem, soll ein in sich geschlossener Kreislauf sein in Bezug auf die innen liegende Geldwertschöpfung. Nichts soll ausgezahlt werden damit hier keine Hoffnungen auf Geld entstehen.

Nach meiner eigenen Recherche sind bei Familienstiftungen zwei Fachbegriffe, unter anderem, gefallen: Einmal die Vorsatzanfechtung & Schenkungsanfechtung (Anfecht.gesetz & Insolv.anf.g)

Meine Frage: Geht das so in Ordnung in Sachen Pfändungsschutz?(Für den Fall dass ich eine Anfechtung des gefälschten Dokumentes verfehle und/oder sowie Strafanzeigen dagegen kein Erfolg haben?)
Darf man das überhaupt so? Erst ein Vertrag so, Okt.2016 und später mit dem Vater, 2021, etwas anderes vereinbaren?

Wenn nicht welche anderen sinnvolleren Alternativlösungen (grob formuliert) gibt es (Kurz und knackig z.B. Korrektur oder neues Beispiel(wenn nötig)/ Familienstiftungsatzung. (grob/ knapp formuliert)
(Familienpool soll es definitiv nicht sein)?

16.05.2021 | 09:27

Antwort

von


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Guten Tag,

Nein, allein mit einer schriftlichen Vereinbarung im dargestellten Sinn geht das nicht. Abgesehen von weiteren Fragen ist eine notarielle Beurkundung solcher Verträge erforderlich.

Die von Ihnen erwähnten Anfechtungsmöglichkeiten für die Gegenseite bestehen, was das Ganze risikoreich werden lässt.

Als Alternative kann ich Ihnen nur empfehlen, einen Anwalt und einen Steuerberater zu beauftragen, weil die Gründung einer Stiftung ein sehr komplexes Rechts- und Steuergebilde ist, dass nicht mal eben kurz dargestellt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen




Rückfrage vom Fragesteller 16.05.2021 | 09:43

Wenn es einen Erbvertrag für mein Drittel, der aufgrund von Pfändungsschutzmassnahmen in eine Familienstiftung integriert werden soll, gibt neben für meine beiden Brüder die restlichen zwei Drittel regulär ohne Familienstiftung zugestanden werden dann wäre es möglich oder? Sofern die Familienstiftung richtig ausgerichtet würde oben genannten Fall der Dokufälschung, sofern z. B. eine Strafantrag fehl schluge, zu entkommen? Verstehe ich das richtig?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.05.2021 | 10:17

Die jetzt avisierte Vorgehensweise geht in Richtung Lösung. Es snd aber noch viele Probleme rechtlcher Art zu löesen, insbesondere das Risiko der Anfechtung.

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