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Sachbeschädigung Auto Video

| 27. März 2021 00:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Werde beschuldigt das Auto der Ex Frau meines Ehemannes beschädigt zu haben. Dies wurde auf ein Video festgehalten. Öffentlicher Parkplatz. Ist das Video rechtens?
Auf dem Video sieht man kein Gesicht. Die Person von hinten wie sie am Auto vorbei geht und 2 Kratzer am Auto tätigt. Diese Person hat 2 Kleine Hunde dabei, die man flüchtig sieht. Ich habe solche 2 Hunde. Die Polizei hat mich und meinen Mann unabhängig gefragt wo ich in der letzten Stunde war. Dies wurde unabhängig von einander bestätigt, dass ich zuhause auf der couch war.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich verurteilt werde.
Mit freundlichen Grüßen

27. März 2021 | 07:45

Antwort

von


(143)
Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Beratungsanfrage, wie folgt:

Ob es zu einer Verurteilung kommt, hängt hier von mehreren Faktoren ab:

Zunächst einmal müsste Ihnen die Sachbeschädigung nachgewiesen werden, was anhand des geschilderten Sachverhaltes bereits zweifelhaft ist: Sie haben einen Zeugen, der bestätigen kann, dass Sie nicht am Tatort waren. Man sieht Ihr Gesicht nicht. Und die Hunde können auch von einer anderen Person ausgeführt worden sein. Abgesehen davon, wäre sowieso zunächst zu prüfen, ob und inwieweit die Videoaufzeichnung verwertet werden darf. Hier muss zumindest eine umfassende Interessenabwägung stattfinden, § 4 Abs. 1 Satz 2 BDSG.

Aber selbst wenn man Sie als Täter ermitteln würde, wäre eine Verurteilung nicht zwangsläufig der Fall: Bei der Sachbeschädigung handelt es sich um ein Privatklagedelikt, so dass eine Einstellung mit dem Verweis auf den Privatklageweg wahrscheinlich ist. Zudem käme es darauf an, ob Sie vorbestraft sind, wie hoch der Schaden ist, ob Sie sich ggf. beim Opfer entschuldigen und den Schaden wieder gutmachen (sofern die Tat tatsächlich zugegeben wird).

Aktuell kann ich Ihnen nur raten, keinerlein wietere Angaben zur Sache zu machen, Sie haben das Recht, die Ausage zu verweigern, davon sollten Sie Gebrauch machen. Einer etwaigen Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung sollten Sie ebenfalls nicht nachkommen, sondern zunächst Akteneinsicht über einen Rechtsanwalt nehmen lassen; dieser kann dann ggf. eine schriftliche Stellungnahme verfassen, sofern erforderlich.

Für Ihr weiteres Vorgehen wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute, und stehe Ihnen für weitere Nachfragen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 30. März 2021 | 18:31

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Erbrecht, Familienrecht, Miet- und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht