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Rechnung von 2017

11.03.2021 17:59 |
Preis: 33,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren

Bis 2017 war ich Eigentümer einer Eigentumswohnung , die ich im Jahr 2017 verkauft hatte.
Alle Rechnungen , welche an die Hausverwaltung gerichtet waren, wurden von uns regelmäßig und pünktlich bezahlt.
Als ich die Wohnung verkauft hatte, bekam ich sogar von der Verwaltung noch eine Gutschrift überwiesen.
Nun , vier Jahre später, bekomme ich von dieser Hausverwaltung plötzlich eine Rechnung von ca 600 Euro, mit einer E-mail, dass ich diese 600,- Euro noch immer nicht bezahlt hätte und das man mich hiermit ein letztes Mal auffordern würde diese zu begleichen um mir ein Gerichtsverfahren zu ersparen!
Ich habe von dieser Hausverwaltung in den letzten vier Jahren aber nie eine Rechnung auf dem Postweg erhalten und auch nie einen "Einschreibebrief" oder ähnliches !! Auch nie eine E-mail.
Muss ich diese Rechnung, selbst wenn sie berechtigt sein sollte, nach vier Jahren bezahlen? Kann mir diese Hausverwaltung einen negativen Schufaeintrag "verpassen" ???
Liegt das Versäumnis nach so langer Zeit nicht bei der Hausverwaltung?
Ich bedanke mich für ihre Unterstützung

Mit freundlichen Grüßen

11.03.2021 | 18:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Wenn die Rechnung aus dem Jahr 2016 ist und in der Zwischenzeit keine Verhandlungen o.ä über die Rechnung geführt wurden, so könnten Sie hier grundsätzlich die Einrede der Verjährung erheben.

Die Einrede der Verjährung muss stets aktiv geltend gemacht werden, wenn Sie dies tun ist hier von einer Verjährung auszugehen und Sie müssten die Rechnung nicht mehr bezahlen.

Insofern muss man hier von einem Versäumnis der Hausverwaltung sprechen.

Ein Schufa-Eintrag kann grundsätzlich nie ausgeschlossen werden, da dieser ggf auch rechtsmissbräuchlich erfolgen kann. Hier könnten Sie aber mit Verweis auf die Einrede der Verjährung die Löschung des Eintrages beantragen.

Die Einrede sollten Sie schriftlich per Einwurfeinschreiben erheben und das von Ihnen unterschriebene Schreiben vor dem Versand kopieren, damit Sie dies später leichter nachweisen könnten.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jannis Geike
Rechtsanwalt


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