1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kfz Eigentümer

| 27.01.2008 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Ich möchte ein KfZ kaufen und meinem Sohn zur Nutzung überlassen.
Wegen Steuer und Versicherung soll das Fahrzeug auf ihn zugelassen werden.
Damit ggfls. niemand Zugriff (z.B. Pfändung) auf das Fahrzeug hat, möchte ich Eigentümer bleiben.
Wie kann ich das sicherstellen?

Für eine kurzfristige Beantwortung bedanke ich mich.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Wenn Sie Eigentümer des Fahrzeugs werden und bleiben wollen, sollte Ihr Name im Kaufvertrag stehen und Sie sollten in Besitz des Fahrzeugbriefs bleiben, denn dieser kann Sie im Zweifel als Eigentümer ausweisen.

Jedoch muss ich Sie darauf hinweisen, dass für den Fall, dass Ihr Sohn das Auto auf sich anmeldet, es auf seinen Namen versichert und es im Besitz hat, der Gerichtsvollzieher im Falle einer Pfändung dennoch Zugriff auf das Fahrzeug nehmen könnte. Denn der Gerichtsvollzieher prüft nur den Gewahrsam des Schuldners an der zu pfändenden Sache und nicht die wirklichen Eigentumsverhältnisse. In einem solchen Fall wären Sie auf den entsprechenden zwangsvollstreckungsrechtlichen Rechtsbehelf verwiesen, um das Fahrzeug zurück zu erhalten.

Sie könnten jedoch das Auto auf sich zulassen und versichern und mit Ihrem Sohn eine Nutzungs- bzw. Überlassungsvereinbarung schließen, in der festgelegt wird, dass er im Gegenzug zur Nutzungsmöglichkeit des Kfz die Kosten und Lasten zu tragen hat.

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen eine Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin



Rückfrage vom Fragesteller 27.01.2008 | 14:37

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
für Ihre schnelle Antwort vielen Dank.
Meine Nachfrage lautet:
Was habe ich unter einem "zwangsvollstreckungsrechtlichen Rechtsbehelf" zu verstehen?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.01.2008 | 15:32

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

In einem Fall wie dem in der Antwort beschriebenen, müssten Sie den zwangsvollstreckungsrechtlichen Rechtsbehelf der Drittwiderspruchsklage ergreifen, um die durch die Pfändung herbeigeführte Verstrickung zu beseitigen. Auf diesem Wege müssten Sie Ihre Eigentümerstellung im Fall eines Zwangsvollstreckungsverfahren geltend machen und nachweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Ihre Antworten haben mir geholfen, vielen Dank.

"