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Bin ich unterhaltspflichtig bis er das 18.lebensjahr abgeschlossen hat?

21.01.2008 19:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Mein nichtehelicher sohn wurde am 10.3.2007 volljährig.
er lebt bei der mutter in der schweiz.er ist kein schüler und befindet sich nicht in einer ausbildung.
bin ich unterhaltspflichtig bis er das 18.lebensjahr abgeschlossen hat oder nur bis zum 18.geburtstag?

Sehr geehrter Ratsuchender,


auch nach dem anwendbaren schweizerischem Recht hat der zum Unterhalt Verpflichtete, also Sie, bis zum Abschluss der Erstausbildung Zahlungen zu leisten.


Da das Kind aber volljährig ist, hat dieses auch seine Bedürftigkeit nachzuweisen.


Daher sollte, sofern der Titel nicht bis zur Volljährigkeit begrenzt worden ist, dann hier ggfs. unverzüglich die Abänderung herbeigeführt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 22.01.2008 | 19:33

sehr geehrte frau true-bohle,
mein nichtehelicher sohn lebt bei der mutter, ist kein schüler und befindet sich nicht in einer aubildung, er ist nicht bedürftig.
bin ich als in deutschland lebender verpflichtet bis zur vollendung des 18. lebensjahres monatlichen unterhalt zu leisten oder nur bis zum 18.geburtstag?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.01.2008 | 08:11

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Fakten wurden schon erkannt und berücksichtigt. Hier müssen Sie zwischen der unterhaltsrechtlichen Bedürftigkeit und der tatsächlichen Faulheit Ihres Sohnes unterscheiden.

Als bedürftig gilt er, wenn er finanziell nicht in der Lage ist, seinen Unterhalt aus eigenen Mitteln zu tragen. Dieses wird u-a bei Kindern bis zum Abschluss der Erstausbildung und dann noch eine gewisse Wartezeit (in der Regel sechs Monate nach Abschluss der Ausbildung) unterstellt.

Ist er aber nicht mehr, wie in Ihrem Fall schulpflichtig und geht er auch keiner Arbeit nach, muss IHR SOHN NUN NACHWEISEN, dass er diese - ansich bestehende - Bedürftigkeit nicht selbst verschuldet hat. Er muss also auch nachweisen, dass er sich bisher vergeblich um Arbeit bemüht hat.

Da dieses alles nicht vorliegt, werden Sie keinen Unterhalt mehr zahlen müssen.

Ob diese Verpflichtung daneben auch automatisch mit dem 18. Geburtstag endet, sit eine Frage, WIE Sie sich zur Unterhaltszahlung genau verpflichtet haben: Geht die Urkunde (oder ein Urteil) nur bis zu diesem Tag, endet die Verpflichtung automatisch und Sie müssen nicht zahlen. Ist die zeitliche Befristung nicht gegeben (Regelfall), müssten Sie einen bestehenden Titel (Urkunde, Urteil) mit gerichtlicher Hilfe abändern, wenn Ihr Sohn sich nicht freiwillig dem Unterhaltsverzicht unterwirft.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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