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Kündigung während Elternzeit vor Ablauf

| 12.08.2020 07:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


08:29

Hallo, ich habe folgendes Problem:

Ich bin zurzeit in Elternzeit, seit der Geburt meines Kindes am 13.09.2019. Ich habe 2 Jahre Elternzeit beantragt.
Nun möchte ich allerdings nach Ablauf des ersten Jahres wieder in Teilzeit arbeiten gehen, allerdings bei einem neuen Arbeitgeber. Das alte Arbeitsverhältnis möchte ich kündigen.

Das Arbeitsverhältnis besteht seit Juli 2017, im Vertrag steht dass die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten.

Mit welcher Kündigungsfrist kann ich nun wann das bestehende Arbeitsverhältnis kündigen? Ist eine Anstellung im neuen Job bereits ab dem 13.9. möglich oder erst wenn ich aus dem alten Arbeitsverhältnis offiziell raus bin?

Vielen Dank

12.08.2020 | 08:16

Antwort

von


(1199)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrte Fragenstellerin,

wenn nicht genau zum Ende der Elternzeit hin kündigen will, muss man nicht den § 19 BEEG beachten.

Die "normale" Kündigungsfrist eines Arbeitnehmers richtet sich nach § 622 Abs. 1 BGB , wenn nicht längere Fristen nach § 622 Abs. 6 BGB in Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart sind.

Genau zum 13 ten wird man nicht kündigen können, außer man schließt einen Aufhebungsvertrag.

Normalerweise wird man den aber unproblematisch schließen können. Ansonsten fängt man an bei dem neuen Arbeitgeber zu arbeiten und kündigt einfach dem alten zum "nächtsmöglichen Zeitpunkt" per Einwurfeinschreiben.

MfG RA Saeger


Rückfrage vom Fragesteller 12.08.2020 | 08:28

Vielen Dank für die Antwort.

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich also problemlos ab dem 13.9. beim neuen Arbeitgeber anfangen, auch wenn ich den alten Arbeitsvertrag erst zum Monatsende kündigen bzw zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen kann? Ein Aufhebungsvertrag wird man mir wahrscheinlich nicht anbieten.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.08.2020 | 08:29

Klar. Der Arbeitgeber plant doch sowieso nicht mit Ihnen. Es droht also kein Schadensersatzanspruch und wegen § 888 ZPO kann man die Arbeit bei einem Dritten sowieso nicht verbieten.

MfG RA Saeger

Bewertung des Fragestellers 14.08.2020 | 07:04

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