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Privatverkauf Auto, Käufer meldet defekt nach 100km

30.06.2020 22:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Auto wurde privat verkauft. Nachdem das Auto auf den neuen Besitzer zugelassen wurde, meldete dieser nach 100km ein Defekt, welcher das Auto fahrunfähig machte.

Bei der Übergabe des Fahrzeuges war mir kein Schaden bekannt, auch dem Käufer ist bei Besichtigung und Probefahrt nichts weiter aufgefallen.

Als Kaufvertrag haben wir den ADAC-Vertrag genutzt. In diesem steht auch folgender Satz:

"Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
Ggf. noch bestehende Ansprüche gegenüber Dritten aus Sachmängelhaftung werden an der Käufer abgetreten."

Könnten jetzt rechtlich gesehen, irgendwelche kosten auf mich zurückfallen und was ist wenn der Käufer darauf besteht, den Kauf wieder rückgängig zu machen?

Vielen Dank

30.06.2020 | 22:47

Antwort

von


(833)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Hier ist zu prüfen, was für ein Defekt vorliegt und welche Eigenschaften (Alter, Laufleistung usw.) das Fahrzeug aufweist. Auch wenn die Sachmängelgewährleistung wirksam ausgeschlossen worden ist, kann der Käufer ggf. versuchen, den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung nach Par. 123 BGB anzufechten, wobei er dieae natürlich beweisen muss.

Erst in Kenntnis aller Details ist es möglich, anschließend zu beurteilen, ob Kosten auf Sie zukommen oder Sie gar das Fahrzeug unter Rückzahlung des Kaufpreises zurücknehmen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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