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Vertragsstornierung bei irreführenden Vertragsanbieter

29.05.2020 12:07 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Ich habe am 8.5.20 über das Internet einen Vertrag mit einem vermeintlichen Entrümpler abgeschlossen, diesen am 9.5.20 storniert und am 11.5.20
wurden mir die Vertragsunterlagen geschickt. Wie sich herausgestellt hat, war der vermeintliche Entrümpler nur ein Callcenter, was aber auch beim Internet-Auftritt nirgends ersichtlich war. Ich habe bei Abschluss des Vertrages ein Häkchen angeklickt, bei dem es hieß, ich verzichte auf mein Widerspruchsrecht wenn der Dienstanbieter seine Arbeit vor Ablauf der gesetzlichen Widerspruchfrist erledigt.... ohne dass man dieses Häkchen angeklickt, hätte man den Vertrag nicht annehmen können. Da ich der Meinung war ich korrespondiere mit einem Entrümpler, habe ich das Häkchen gesetzt. Wie sich herausgestellt hat, behält dieses Service Center die Anzahlung, die ich sofort geleistet habe, da sie behaupten ihre Dienstleistung wäre abgeschlossen gewesen. Allerdings wie gesagt kam der Vertrag erst per E-Mail am 11.5.20, also zwei Tage nach meiner Stornierung. Nun weigert sich diese Firma mir die Anzahlung zurück zu erstatten. Es wurde aber wie gesagt in keinster Weise offensichtlich dass ich es hier mit einem Callcenter zu tun hatte, die Dame am Telefon behauptet, sie hatte es mir gesagt. Auf der Internetseite war es auch nicht einzusehen, ich hätte mit einem Servicecenter keinen Vertrag abgeschlossen. Hat es Sinn diese Firma anzuzeigen um an meine Anzahlung zu kommen. ...es existieren noch weitere Fälle wie meine bei dem noch viele Menschen ihr Geld verloren haben.... ich wurde gewarnt über einen ehemaligen Mitarbeiter dieses Service Centers nur leider zu spät.....
Über eine Einschätzung wäre ich dankbar mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragensteller,

sicher ist hier eine Anfechtung wegen Erklärungsirrtums nach den §§ 119 ff. BGB ( Anfechtung muss ca. 5 Werktage ab Bermerken des Fehlers beweisbar zugegangen sein ) oder gar nach den §§ 123 ff. BGB denkbar, wenn einen der Vermittler sogar getäuscht haben sollte.

Man sollte diesem also umgehend den Sachverhalt per Einwurfeinschreiben im Detail wie oben geschehen schildern und eine Rückzahlungsfrist auf den 13.5.2020 senden. Begleitend ist sicher auch eine Strafanzeige wegen Betruges möglich.

MfG RA Sager

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