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Stornierung der Reise - Nur Gutschein

| 18.04.2020 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo Herr/Frau RA('in),
meine Reiseveranstalter hat mir vor vier Wochen mitgeteilt, dass meine Reise aufgrund von Corona storniert werden muss.

Daraufhin habe ich nach zwei Wochen nachgefragt, wie lange es denn noch mit der Rückerstattung dauern wird, da diese ja spätestens nach vierzehn Tagen erfolgen muss (§651h Abs.5 BGB )

Heute bekam ich eine Antwort, in welcher erklärt wird, dass die Rückzahlung grundsätzlich NUR als Gutschein erfolgen wird und dieser in vierzehn Tagen erwartet wird.

Ich will meinem Reiseveranstalter nun eine Frist von sieben Tagen setzen, bis zu welcher er mir den kompletten Reisepreis erstatten soll, da ich keinen Gutschein möchte und der Reiseveranstalter ja auch den Anspruch auf den gezahlten Reisepreis verliert (§651h Abs.4 BGB )

Ist das Sinnvoll oder sollte ich lieber gleich mit dieser Angelegenheit zu einem Anwalt gehen, um mein Recht durchzusetzen?

Vielen Dank

18.04.2020 | 19:45

Antwort

von


(67)
Roseplatz 6
31787 Hameln
Tel: 01772422226
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Sehr geehrte/r Rechtsratsuchende/r, 

nachfolgend nehme ich gerne zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der einer empfehlenswerten Vorgehensweise gegen den Reiseveranstalter Stellung: 

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass Sie die Rechtslage sehr treffend erfasst haben und Ihnen ein Anspruch auf vollständige Reisepreiserstattung zusteht. 

Nach derzeitiger Rechtslage müssen Sie sich nicht auf Gutscheine oder eine Umbuchung verweisen lassen, auch wenn die Bundesregierung die EU-Kommission aufgefordert hat, einer entspr. Neuregelung zuzustimmen. Denn ohne Zustimmung der EU-Kommission kann das geltende europäische Fluggastrecht, konkret die Fluggastverordnung (Nr. 261/2004) nicht geändert werden.
Hiernach steht Passagieren bei Flugausfall eine Erstattung innerhalb von 7 Tagen zu. Die Ausgabe von Gutscheinen ist dabei nur mit Zustimmung der Passagiere zulässig.

Da sich Ihr Reiseveranstalter mit der Rückzahlung Ihres Reisepreises bereits in Verzug befindet, ist es nicht erforderlich, dass Sie ihm eine Zahlungsfrist setzen. Vielmehr können Sie Ihren Rückerstattungsanspruch nun unmittelbar per Mahnbescheid oder Klage geltend machen. 

Da man nicht sicher vorhersehen kann, ob die Mitgliedstaaten die EU-Kommission nicht doch noch umstimmen und ab wann eine etwaige Änderung der Rechtslage gelten würde, kann es ratsam sein, Ihren Rückzahlungsanspruch baldmöglich geltend zu machen.  

Sofern Sie hierbei Unterstützung wünschen, stehe ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung. 

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen gerne unter RA-Fey@web.de für etwaige Rückfragen zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin


Bewertung des Fragestellers 21.04.2020 | 19:37

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Fachanwalt Steuerrecht, Erbschaftssteuerrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Reiserecht