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Rückgabe nach Autokauf

| 05.03.2020 20:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


21:19
Guten Abend,
ich habe am 18.02.2020 ein Auto bei einem Händler für 7990,-€ gekauft. Wir haben eine Probefahrt gemacht.am nächsten Tag hat der Händler neuen TÜV und Au gemacht. Abgeholt haben wir den Wagen erst am 2.3.2020, wegen der Entfernung von 425 km eine Strecke ließ es sich vorher nicht organisieren. Der Wagen sprang nicht an und musste übergeleitet werden.
Auf der Heimfahrt reagierte der Wagen nicht ordentlich auf Beschleunigung. Am 3.3. schaltete die Automatik des Wagens nicht mehr. Daraufhin habe ich den Händler am 4.3. kontaktiert und darüber informiert und nach weiterem Vorgehen gefragt. Es wurde vereinbart den Wagen in einer Werkstatt auslesen zulassen, was heute, am 5.3. gemacht wurde. Dabei wurde ein Getriebeschaden, Schaden vom Steuergerät und Luftmengenfilter, Fehlermessung der Gang sei unplausibel, das Getriebe rutscht. Der Mechaniker schickte mich heim mit den Worten, ich solle das Fahrzeug möglichst nicht mehr bewegen. Ich war geschockt und informierte den Verkäufer und schickte ihm auf seinen Wunsch die Messergebnisse. Dieser sagte, er wolle heute mit einem Mechaniker seines Vertrauens sprechen und sich bis morgen melden. Im Kaufvertrag steht, "dass die Sachmängel Haftung des Verkäufers auf ein Jahr beschränkt wird. Diese Beschränkung gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus Sachmängel Haftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers beruhen sowie bei Körperschäden.ggf. noch bestehende Ansprüche gegenüber Dritten aus Sachmängel Haftung werden an den Käufer abgetreten. Der Verkäufer verkauft hiermit an den Käufer nach ausgiebiger Besichtigung und Probefahrt das o.g.beschriebene Kraftfahrzeug aufgrund der hier aushängenden ZDK-Geschäftsbedingungen, die sorgfältig durchgelesen würden und vollinhaltlich angenommen werden....der Verkäufer bestätigt die Annahme der verbindlichen Bestellung und die Bereitstellung zum Liefertermin 25.-29.02.2020....an die Bestellung ist der Käufer zehn Tage, bei Nutzfahrzeugen zwei Wochen gebunden. Der Kaufvertrag ist abgeschlossen, wenn der Verkäufer die Annahme der Bestellung schriftlich bestätigt oder die Lieferung ausgeführt ist. Sämtliche Vereinbarungen, Nebenabreden, Zusicherungen und nachträgliche Vertragsänderungen sind schriftlich niederzulegen."
Meine Frage ist, ...darf ich den Wagen zurück geben, auch wenn heute der 17.Tag nach dem Kauf ist oder muss ich ihn reparieren lassen? (auch wenn der Händler die Kosten dafür tragen würde)? Und wenn ich den Wagen zurück geben darf, wer bringt den Wagen wieder zu dem Händler in 425km Entfernung? Und habe ich ggfs noch Rechte auf Erstattung der mir entstandenen Kosten, wie Abholung, Anmeldung Schilder, Versicherung, Steuer ?
Über eine klärende Antwort hinsichtlich meiner Rechte wäre ich sehr dankbar.
MFG
05.03.2020 | 20:44

Antwort

von


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Guten Abend,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:
Auszugehen ist von einem geschlossenen Kaufvertrag und einem Mangel der verkauften Sache.
Ein Rücktritt vom Vertrag ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich, vielmehr müssen Sie dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung geben, also ihn das Fahrzeug reparieren lassen.
Eine Rücktrittserklärung zum jetzigen Zeitpunkt würde rechtlich keinen Bestand haben können.
Die Transportkosten hat der Verköufer zu tragen.
Eine Erstattung der sonstigen angeführten Positionen steht aktuell noch nicht zur Debatte.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 05.03.2020 | 21:14

Danke für ihre zügige Antwort.
Meine Rückfrage ist, habe ich kein Recht vom Kauf zurück zu treten, bzw den Kauf rückgängig zu machen, bei derartig schweren Schäden? Was bedeutet, das ein Rücktritt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich ist? Ist ein Rücktritt zu einem anderen Zeitpunkt möglich? Im Fall einer Reparatur durch den Händler...wer bestimmt, wo diese gemacht wird und wer muss den Transport bezahlen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.03.2020 | 21:19

Sie können zurücktreten, wenn die Nachbesserung zweimal fehlgeschlagen ist, vgl Par 440 BGB.
Der Händler bestimmt den Reparaturort. Zu den Transportkosten habe ich bereits etwas gesagt.
Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 05.03.2020 | 22:38

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"Knapper kann man wahrscheinlich nicht antworten ohne als unfreundlich eingestuft zu werden. Vielleicht ist es auch eine gewisse juristische Überheblichkeit. Die Fragen waren so knapp beantwortet, dass ich mir wie ein Schüler vorkam, der seine Fragen falsch formuliert hat, denn sonst würde er jetzt mehr wissen."
Stellungnahme vom Anwalt:
In der Antwort wurde die bestehende Rechtslage incl. klarer Handlungsanweisung dargelegt. Eine gestellte Zusatzfrage wurde beantwortet.
Dass das Ganze nicht in Prosaform ausgeschmückt wurde, ist dem gebotenen Einsatz geschuldet, denn für 40.- € kann man nicht mehr erwarten als eine knappe, inhaltlich richtige Antwort.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.03.2020
2/5,0

Knapper kann man wahrscheinlich nicht antworten ohne als unfreundlich eingestuft zu werden. Vielleicht ist es auch eine gewisse juristische Überheblichkeit. Die Fragen waren so knapp beantwortet, dass ich mir wie ein Schüler vorkam, der seine Fragen falsch formuliert hat, denn sonst würde er jetzt mehr wissen.


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