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Pfändung anl. Hausverkauf

| 13.02.2020 14:50 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Ich habe ein vollstreckbares Schuldanerkenntnis über 20.000 ("zum Zweck der Zwangsvollstreckung"). Der zuständige GV hat dem Schuldner bereits die Pfändungsurkunde zugestellt. Diese Sachpfändung wird fruchtlos sein. Der Schuldner verkauft nun seine Immobilie. Nach Ablösung div. (Grund-)Schulden bleibt ein "Rest"-Kaufpreis, der der Käufer dem Verkäufer auf ein gen. Bankkonto überweisen soll (Kaufvertrag liegt mir vor, ich bin u.a. auch Grundschuldgläubiger). Ich beantrage also veim zuständigen Vollzugsgericht einen Pfändungsbeschluss.
Welcher Weg ist nun richtig bzw. besser: Das Vollzugsgericht schickt
1. der Bank des Schuldners einen Pfändungsbeschluss oder
2. dem Immobilienkäufer?
3. oder beides?
Vielen Dank!
13.02.2020 | 17:07

Antwort

von


(102)
Willbecker Str. 75
40699 Erkrath
Tel: 01783172971
Web: http://kanzlei-beresan.de
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Sehr geehrter Mandant,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Pfändungsbeschluss ist dem Immobilienkäufer, der Bank des Schuldners und ggf. weiteren Drittschuldnern (also den Schuldnern Ihres Schuldners) zustellen.

Das Gericht hat den Drittschuldnern zu verbieten, an den Schuldner zu zahlen, § 829 Abs. 1 Satz 1 ZPO. Zu den Drittschuldnern, also Personen, gegen die der Schuldner eine Forderung hat, gehören vorliegend u.a. der Immobilienkäufer und die Bank des Schuldners.

Gemäß § 829 Abs. 1 Satz 1 ZPO hat der Gläubiger den Beschluss dem Drittschuldner zuzustellen.Die Drittschuldner sind so genau wie möglich zu bezeichnen, so dass eine Verwechslungsgefahr ausgeschlossen ist (BGH NJW-RR 06, 425).



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Leon Beresan


Bewertung des Fragestellers 14.02.2020 | 10:07

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