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offene Rechnung nach Tod des Vaters

30.01.2020 14:35 |
Preis: 35,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Bernhard Schulte


Zusammenfassung: Offene Rechnungen nach Erbschaft

Hallo,
mein Vater ist vor Kurzem verstorben. Jetzt bekommt meine Mutter eine Mahnung über eine offenen Rechnung die an ihn adressiert ist. Mein Vater hat kein Erbe hinterlassen. Sind wir verpflichtet die Rechnung zu begleichen?
Wie ist die Rechtslage, wenn diese Rechnung fehlerhaft ist. Kann meine Mutter oder ich in unserem eigenen Namen, Widerspruch einlegen?

Würde mich über eine Antwort freuen.

Vielen DAnk

Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Mangels weitergehender Angaben gehe ich derzeit davon aus, dass zumindest Ihre Mutter (entweder alleine oder zusammen mit den Kindern Ihres Vaters) Erbe geworden ist.

Im Wege der Gesamtrechtsnachfolge treten der oder die Erben in die Rechtsposition des Erblassers ein, die der Erblasser am Todestag inne hatte. Die Erben erben also nicht nur Vermögen, sondern auch etwaige Schulden. Sollte die Rechnung berechtigt sein, müssen die Erben diese Rechnung noch begleichen. In diesem Fall müssten Ihre Mutter bzw. mit den übrigen Erben zusammen die Rechnung bezahlen.

Sollte die Rechnung aus einem Grund möglicherweise unberechtigt sein, können die Erben das natürlich ebenfalls geltend machen und der Rechnung widersprechen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen. Falls Sie künftig neue Fragen haben, können Sie mich gerne über die Direktanfrage (https://www.123recht.de/anwalt/Rechtsanwalt-Bernhard-Schulte-Frechen-__l108340.html) kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, externer Datenschutzbeauftragter (TÜV) & Datenschutzauditor (TÜV)

Rückfrage vom Fragesteller 30.01.2020 | 16:24

Ist es richtig, das die Anfechtung der Annahme der Erbschaft auch nach dem verstreichen der Frist von 6 Wochen möglich ist ? Dies muss vor dem Nachlassgericht erklärt werden ?

Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.01.2020 | 07:06

Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

danke für die Nachfrage, welche ich folgendermaßen beantworten möchte:

Die Anfechtung der Erbschaftsannahme können Sie wiederum innerhalb von 6 Wochen gegenüber dem Nachlassgericht nach § 1954 Abs. 1 BGB erklären. Diese 6 Wochenfrist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem Sie vom Anfechtungsgrund Kenntnis erlangen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich zum Abschluss freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, Datenschutzauditor (TÜV) und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV)

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