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Im Testament vorgesehene Wohnungen tauschen

| 27.12.2019 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Testament durch Vereinbarung der Erben ändern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Großmutter besitzt ein Mehrfamilienhaus mit 4 Wohneinheiten. Da sie die alleinige Inhaberin ist, sind die Wohneinheiten nicht separat im Grundbuch eingetragen, sondern das Gebäude als Ganzes.

Im Testament hat sie dargelegt, dass meine Mutter, deren Schwester sowie mein Bruder jeweils eine bestimmte Wohnung erben sollen.

Für meine Mutter ist eine Wohnung im Erdgeschoss vorgesehen, für mich eine Wohnung in der 1. Etage. Ich wohne als einziger selbst im Gebäude und würde gerne die Wohnung im Erdgeschoss beziehen, da diese zusätzlich über einen Garten verfügt.

Alle Erben sind sich einig, dass meine Mutter und ich deshalb die uns zugedachten Wohnungen tauschen sollten, so dass ich Inhaber der Wohnung im Erdgeschoss bin.

Leider ist meine Großmutter inzwischen ein Pflegefall, so dass sich nicht mehr in der Lage ist, das Testament abzuändern (sie kann weder schreiben noch klar verständlich sprechen).

Ist ein Tausch prinzipiell möglich, wenn sich die Erben einig sind - auch wenn im Testament etwas anderes steht? Was ist ggf. steuerlich zu beachten?

Freundliche Grüße und vielen Dank
27.12.2019 | 21:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Frage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Wenn sich alle Erben einig sind, können Sie die Wohnungen ohne weiteres tauschen.
Dies können Sie in der Form gestalten, dass Sie die Eigentumsverhältnisse so belassen, wie im Testament angeordnet, und Sie lediglich eine Zusatzvereinbarung über die tatsächliche Nutzung treffen.
Wenn Sie den Tausch auch im Grundbuch vollzogen haben wollen, ist das ebenfalls kein Problem, denn Sie sind sich ja einig. Sie sollten dann mit einem Notar besprechen, ob es einen Weg gibt, eine Umschreibung im Grundbuch zunächst auf den Erben und dann auf den Erwerber zu vermeiden, da dies doppelte Grundbuchkosten auslösen würde.
Da Sie einen Tausch vereinbaren, kann an sich keine Schenkungssteuer anfallen. Sollte der Wert der Wohnungen erheblich abweichen, könnte eine Teilschenkung vorliegen. Insoweit hilft Ihnen dann aber der Freibetrag, der im Verhältnis zu Ihrer Mutter 400.000 EUR beträgt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 29.12.2019 | 12:09

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