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Antrag auf Elternzeit mit gleichzeitiger Kündigung

| 15.09.2019 11:31 |
Preis: 33,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich befinde mich derzeit schwangerschaftsbedingt in einem ärztlichen Beschäftigungsverbot (Krippenerzieherin).
Ich möchte wissen, ob mir mein Arbeitgeber meinen Antrag auf Elternzeit ( für 1 Jahr) verweigern darf, wenn ich ihm mitteile, dass ich mit Ablauf der Elternzeit aus dem Unternehmen ausscheiden möchte (weniger als 15 Mitarbeiter). Überdies hinaus stehen mir noch 28 Urlaubstage zu. Wie gehe ich am besten vor?
15.09.2019 | 13:36

Antwort

von


(36)
Martin-Hoffmann-Str. 13
12435 Berlin
Tel: 03053213330
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Ihr Arbeitgeber braucht die Elternzeit nicht zu genehmigen, sondern Sie müssen nur ihm gegenüber schriftlich erklären, dass und wann Sie Elternzeit verlangen. Allerdings kann der Arbeitgeber den Antrag bis zu vier Wochen nach der Erklärung aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Zu empfehlen ist, dass Sie diesen Zeitraum abwarten und dann die Kündigung zum Ende der Elternzeit aussprechen (gestützt auf § 19 BEEG , der eine Kündigung zu diesem Zeitpunkt gestattet).

Der Urlaub, den Sie bis jetzt noch nicht genommen haben, muss vom Arbeitgeber bei Ihrem Ausscheiden zum Ende der Elternzeit abgegolten werden (§ 17 Abs. 2 und 3 BEEG ). Während der Elternzeit entstehen keine zusätzlcihen Urlaubsansprüche. Die Urlaubsabgeltung richtet sich nach den allgemienn Regelungen für noch offene Urlaubsansprüche bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Diesen Anspruch können Sie also bei Ihrem Arbeitgeber geltend machen, wenn die Elternzeit beendet ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Stefanie Kremer

Bewertung des Fragestellers 17.09.2019 | 07:33

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