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Ausland arbeit

31.07.2019 09:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe mich freiwillig für einen geplanten Arbeitseinsatz im Ausland gemeldet. Dieser ist im November und mir wurde schriftlich mitgeteilt, dass ich dazu ausgewählt wurde. Ich bin im Nebenerwerb selbstständig ( Pferdezucht)und habe danach 2 Personen eingestellt, die jetzt ein Mal die Woche zum arbeiten kommen und dann die 14 Tage im November da sind wenn ich im Ausland bin. Dafür habe ich Minijob Verträge unterschrieben.....auf meine Kosten. Nun teilt mir mein Arbeitgeber mit, dass ich nicht fahre weil jemand in dieser Zeit in Elternzeit geht. Dieser Antrag wurde nach der Zusage abgegeben. Obwohl für diese Person ein Ersatz beantragt und auch bewilligt ist, darf ich trotzdem nicht. Weil dann ja einer fehlt....obwohl mit Ersatz keiner fehlt. Nun meine Frage:
Kann ich jetzt einen Anspruch geltend machen wegen den Minijob's die ich jetzt ja trotzdem bezahle?
Vielen Dank im voraus

31.07.2019 | 11:00

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Für den Arbeitseinsatz im Ausland, der im November 2019 beginnen sollte, haben Sie sich freiwillig gemeldet. Nach der Zusage haben Sie zwei Personen auf Minijob-Basis angestellt.

Für die Zeit bis zum Beginn des Auslandseinsatzes mag es zwar zweckmäßig sein, für die Pferdezucht zwei Personen einzustellen, mit dem Auslandseinsatz hat das aber unmittelbar nichts zu tun.

Entscheidend ist damit allein die Frage, ob seitens des Arbeitgebers eine Schadenersatzpflicht für die Zeit des Arbeitseinsatzes im Ausland besteht, weil Ihnen dieser Auslandsaufenthalt schriftlich zugesichert worden ist. Dass der Arbeitgeber diesbezüglich die Zusicherung zurückzieht, war für Sie vermutlich nicht vorhersehbar, so dass sie gezwungen gewesen sind, für die Pferdezucht für den Zeitraum von 14 Tagen im November zwei Personen einzustellen.


2.

Meines Erachtens haben Sie keinen Anspruch gegen den Arbeitgeber, da Sie die beiden eingestellten Beschäftigten problemlos kündigen können. D.h., es besteht keine Notwendigkeit, diese Personen zwei Wochen im November zu beschäftigen (und nur um diese beiden Wochen geht es), wenn Sie weiterhin in Deutschland arbeiten.

Nun kenne ich die Verträge, die Sie mit den beiden Arbeitnehmern geschlossen haben, nicht. Sollten Sie eine Probezeit vereinbart haben, gilt eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Andernfalls bestünde die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Ende eines Monats.


3.

Da Sie die Möglichkeit haben, die Arbeitsverhältnisse rechtzeitig zu kündigen, sehe ich keinen Anspruch gegen den Arbeitnehmer dahingehend, dass er das Arbeitsentgeld aus dem Arbeitsverhältnis im Wege des Schadenersatzes an Sie zahlt.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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