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MDE

05.06.2019 18:48 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag
Ich beziehe eine MDE von 30% durch einen Arbeitswegeunfall.
Da der Unfall 2012 Passierte und ich bisher nicht geklagt habe bzw man sich so einigen will mit der Gegnerischen Versicherung.
Die eine 2/3 Haftung zugesteht. Meine Frage ist wenn ich mich mit der Gegnerischen Versicherung einige was passiert mit den Zahlungen der MDE von der Berufsgenossenschaft? Und oder wenn ich Klagen sollte und verliere ob die BG die volle MDE weiter zahlen müsste?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie verlieren Ihren Anspruch gegen die Berufsgenossenschaft nicht.

Wenn Ihnen Ersatzansprüche zustehen können diese aber nach § 116 SGB X

"Ansprüche gegen Schadenersatzpflichtige

(1) 1Ein auf anderen gesetzlichen Vorschriften beruhender Anspruch auf Ersatz eines Schadens geht auf den Versicherungsträger oder Träger der Sozialhilfe über, soweit dieser auf Grund des Schadensereignisses Sozialleistungen zu erbringen hat, die der Behebung eines Schadens der gleichen Art dienen und sich auf denselben Zeitraum wie der vom Schädiger zu leistende Schadenersatz beziehen. 2Dazu gehören auch
1. die Beiträge, die von Sozialleistungen zu zahlen sind, und
2. die Beiträge zur Krankenversicherung, die für die Dauer des Anspruchs auf Krankengeld unbeschadet des § 224 Abs. 1 des Fünften Buches zu zahlen wären.

(2) Ist der Anspruch auf Ersatz eines Schadens durch Gesetz der Höhe nach begrenzt, geht er auf den Versicherungsträger oder Träger der Sozialhilfe über, soweit er nicht zum Ausgleich des Schadens des Geschädigten oder seiner Hinterbliebenen erforderlich ist.

(3) 1Ist der Anspruch auf Ersatz eines Schadens durch ein mitwirkendes Verschulden oder eine mitwirkende Verantwortlichkeit des Geschädigten begrenzt, geht auf den Versicherungsträger oder Träger der Sozialhilfe von dem nach Absatz 1 bei unbegrenzter Haftung übergehenden Ersatzanspruch der Anteil über, welcher dem Vomhundertsatz entspricht, für den der Schädiger ersatzpflichtig ist. 2Dies gilt auch, wenn der Ersatzanspruch durch Gesetz der Höhe nach begrenzt ist. 3Der Anspruchsübergang ist ausgeschlossen, soweit der Geschädigte oder seine Hinterbliebenen dadurch hilfebedürftig im Sinne der Vorschriften des Zwölften Buches werden......."

auf den Unfallversicherungsträger übergehen.

Das ändert an Ihrer Verletzenrente nichts.

Wichtig ist, dass Sie die Unfallversicherung über die Geltendmachung der Ansprüche informieren.

Wenn Sie Ersatzansprüche haben, behalten Sie Ihre Ansprüche gegen die Unfallversicherung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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