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Vergleich Umgang

04.05.2019 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


16:37

Zusammenfassung:

Abänderung Umgangsvergleich

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Februar wurde ein gerichtlicher Vergleich beschlossen der besagt das der Kindsvater unsere Tochter (leider) ohne mein Beisein jeden Donnerstag um 14 Uhr aus der Kita abholen darf und sie um 16 Uhr zu mir nach Hause bringt. Ab Juli kann er sie jeden Donnerstag von 11.30 Uhr bis 17 Uhr haben. Ich habe diesen Vergleich mit sehr schlechtem Gefühl zugestimmt und fühlte mich von allen Parteien inklusive meiner Anwältin dazu genötigt. Wir waren vor dem Vergleich 1 1/2 Jahre im begleiteten Umgang. Meine Tochter ist 2,5 jahre alt und hat kaum eine Bindung zu ihrem Vater.
Seit dem er sie aus der Kita abholt, will sie nicht mehr in die Kita, sie schreit und klammert sich extrem an mich, sie weint auch Tagsüber in der Kita, sie verneint auch die Abholung von Papa, mittlerweile ist die Kita ein negativ behafteter Ort für sie geworden. Sie ist immer gerne in die Kita gegangen. Ich hatte den KV dann den Vorschlag gemacht, er solle sie bei mir zu Hause abholen, da ich dann auch Zeit hab unserer Tochter die Situation besser zu erklären auch wenn sie es durch ihr alter noch nicht verstehen kann.
Diese Abholsituation klappt aus meiner Sicht viel besser. Der KV weigert sich aber mittlerweile sie von zu Hause abzuholen und beruft sich auf den Vergleich sie aus der Kita abzuholen.
Dies will ich aber nicht weil es meiner Tochter mit der Abholung aus der Kita nicht gut geht. Ich bin froh das sie jetzt wieder gerne in die Kita geht. Ich verweigere dem KV ja nicht den Umgang aber ich will auch das es unsere Tochter wieder gut geht und das interessiert den KV überhaupt nicht.
Macht es Sinn einen Abänderungsantrag zum Umgang zu stellen?
Was passiert wenn ich mich zum Wohle unseres Kindes nicht an den Vergleich halte, also er sie von zu Hause und nicht aus der Kita abholt?

Mit freundlichen Grüßen
C. Graeber

04.05.2019 | 14:25

Antwort

von


(745)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie sich nicht an den Vergleich halten und der Kindesvater nicht einer Abänderung zustimmt, würden Sie ein Ordnungsgeld für jeden Verstoss riskieren.

Daher müssen Sie einen Abänderungsantrag stellen.

Lassen Sie sich diese Problematik vom Kindergarten bestätigen und beauftragen dann einen Anwalt.

Haben bereits Gespräche mit dem Jugendamt stattgefunden?
Haben Sie dem Kindesvater die Problematik bereits schriftlich (!) mitgeteilt?

Gerne helfen wir Ihnen weiter. Mehr über uns und zum Umgangsrecht: https://www.youtube.com/watch?v=bJuJK1_e-8Q&t=5s


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 04.05.2019 | 16:20

Ich bedanke mich für die schnelle Bearbeitung.

Dem Kindsvater schilderte ich die Situation in der Kita beim Elterngespräch aber leider interessierte es ihn nicht und er ging nicht darauf ein. Er pochte auf sein Recht sie von der Kita abzuholen.

Leider ist eine Kommunikation mit dem Kindsvater einfach nicht möglich. Weil er nicht an unsere Tochter denkt sondern nur an Rache mir gegenüber.

Mit dem Jugendamt bin ich noch nicht in Kontakt.

Meinen Sie, das ich bei der Sachlage, Erfolg auf eine Abänderung hätte?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.05.2019 | 16:37

Bevor ein Abänderungsantrag Erfolg hat, müssen Sie es zumindest außergerichtlich nachweislich probiert haben - schriftlich mit Einschreiben an den Kindesvater und/oder mit Hilfe des Jugendamtes. Scheitert das und haben Sie eine Bescheinigung der Kita, sehr ich guten Erfolg!

ANTWORT VON

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