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Ladendiebstähle

26.03.2019 19:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich wurde im Jahr 2017 als Mittäter bei einem Diebstahl ertappt bzw. war ich unwissend dabei. Nach einer Geldauflage von 150€ wurde das Verfahren im Mai 2018 eingestellt.

Im Januar 2019 habe ich nun Lebensmittel im Wert von ca 40-50€ mitgenommen bzw. gestohlen. Der Ladendetektiv ertappte mich. Die Polizei wurde gerufen und ich wurde mitgenommen, es wurden Fotos von mir gemacht und auch meine Fingerabdrücke wurden festgehalten. Ich habe mich im Schreiben der Polizei erklärt, ein Entschuldigungsschreiben an den Markt gerichtet und warte seitdem auf eine Antwort der Staatsanwaltschaft. Außerdem habe ich die Fangprämie in Höhe von 150€ natürlich bezahlt.

Nun war ich heute am 26.03.19 mit meiner Tochter im Rossmann einkaufen. Ich hatte einen Beutel dabei in den ich meine Ware gelegt hatte. Meine Tochter lief zwischenzeitlich aus dem Laden und ich hier hinter her. Die Ladendetektivin kam sofort auf mich zu und zeigte mir ihren Ausweis. Ich erklärte ihr das ich meine Tochter nur zurück holen möchte und danach an der Kasse bezahlen möchte. Nach einem Hin und her machte ich mich auf den Weg zur Kasse. Ich hatte in der Zeit viele Sachen zurück gelegt auch geöffnete Packungen meiner Tochter. An der Kasse lief sie ein zweites Mal aus dem Laden ich hatte gerade ein paar Sachen auf das Band gelegt jedoch noch nicht alles. Ich bezahlte und rannte ihr erneut hinter her. Die Detektivin kam erneut auf mich zu und bat mich mit ins Büro ich wollte mich ihr erklären dafür ließ sie mir jedoch keine Zeit. Im Büro sagte ich ihr das ich den Kassenzettel habe jedoch noch nicht alles bezahlt habe. Daraufhin entgegnete sie mir das dies nun der durchgeführte Ladendiebstahl sei und es unverschämt sei die geöffnete Packung auf meine Tochter schieben zu wollen. Ich sagte ihr das die geöffneten Sachen im Laden liegen. Sie durchsuchte meine Tasche wo sie nichts weiteres fand außer den 3 Sachen die im Beutel noch nicht bezahlt waren belaufen sich auf ca 10€. Ich bat sie nicht die Polizei zu rufen da das nicht meine absicht war. Sie holte auch die zurückgelegten Sachen und rief bei der Polizei an um die Daten zu vergleichen. Erst sagte sie mir es wird nicht weiter verfolgt ich solle nur die Fangprämie zahlen und dann sagte sie mir es würde sogar ans Jugendamt weitergegeben werden.

Ich bin 23 Jahre alt habe eine Tochter und bin verheiratet. Ich absolviere zur Zeit meine Ausbildung zur Sozialversucherungsfachangestellten.
Mit welcher Strafe muss ich rechnen?
Kann ein Anwalt die beiden Taten mildern zusammenfassen lassen?
Wird meinem Arbeitgeber durch das Mistra Verfahren mitgeteilt was passiert ist?
Wird das Jugendamt tatsächlich über solch einen Vorfall informiert?
Durch die Ausbildung kann ich mir nicht viel Leisten was einen Anwalt etc. angeht.

26.03.2019 | 20:06

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Im ersten Fall müssen Sie mit einem Strafbefehl oder einer Anklage rechnen. Im Ergebnis bedeutet das die Verhängung einer Geldstrafe.


2.

Der zweite Fall ist nach Ihrer Schilderung anders gelagert, so dass ggf. eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen sein dürfte. Eine Argumentationsrichtung könnte hier sein, dass Sie Sorge um Ihre Tochter gehabt haben und deshalb hinter ihr hergelaufen seien, z. B. um zu verhindern, dass sie auf die Straße rennt.

Hier könnte ich mir eine Einstellung des Verfahrens gem. § 170 Abs. 2 StPO mangels hinreichenden Tatverdachts vorstellen, zumindest aber eine Einstellung nach § 153 StPO wegen geringer Schuld.

Natürlich kann man sich erst ein genaues Bild machen, wenn man Einsicht in die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten genommen hat. Und deshalb kann man nur dringend empfehlen, einen Rechtsanwalt mit der Verteidigung zu beauftragen.


3.

Ihr Arbeitgeber wird nicht informiert werden.


4.

Natürlich kann die Fa. Rossmann die Angelegenheit dem Jugendamt melden. Konsequenzen dürfte das jedoch für Sie nicht haben.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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