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Kind von verheirateter Frau, Vaterschaftsanerkennung

| 06.02.2019 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,
Ich hatte eine Beziehung mit einer verheirateten, von ihrem Ehemann getrennt lebenden Frau. Diese ist jetzt von mir schwanger aber will sich nicht scheiden lassen. Unsere Beziehung ist vorbei. Ist eine Vaterschaftsanerkennung trotz der bestehenden Ehe vor der Geburt möglich? Wäre auch eine gemeinsame Sorgeerklärung vor der Geburt möglich?
Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Solange diese Frau verheiratet ist, ist gesetzlich der Ehemann der Vater des Kindes.

Man kann hier entweder beim Jugendamt entsprechende Erklärungen abgeben, wonach Sie die Vaterschaft anerkennen und der Ehemann erklärt, dies nicht zu sein.

Sollte es nicht zu diesen freiwilligen Erklärungen kommen, kann man dies auch gerichtlich klären und die Vaterschaft auf diesem Wege feststellen lassen.

Bei der Erklärung zur gemeinsamen Sorge verhält es sich ähnlich. Entweder man kann im Einverständnis mit der Kindesmutter eine Sorgerechtserklärung beim Jugendamt abgeben oder man muss nach Regelung der Vaterschaft das ganze über das Familiengericht einfordern.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 06.02.2019 | 22:57

Danke für die schnelle Antwort, nur dass ich das richtig verstehe:
Wenn alle drei Parteien (die schwangere Frau, der Ehemann und ich) zustimmen kann noch __vor der Geburt__ meine Vaterschaft anerkannt werden und in Folge dessen mit Zustimmung der Mutter eine gemeinsame Sorgeerklärung für das Kind abgegeben werden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.02.2019 | 10:11

Ja, genau.

Wenn alle 3 mitziehen, kann man schon vor Geburt beim Jugendamt entsprechende Erklärungen zur Vaterschaft und zum Sorgerecht abgeben.

Bewertung des Fragestellers 18.02.2019 | 21:19

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"Die Beratung hat sich als fachlich falsch heraus gestellt, würde ich nicht wieder machen. Dann lieber n echten Anwalt."
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Die Beratung ist nicht falsch und ich bin echt.
FRAGESTELLER 18.02.2019 4,6/5,0
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