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Trennung und Auszug aus meinem Eigentum

| 01.02.2019 12:56 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,
ich wohne seit August letzten Jahres bei meiner neuen Freundin und habe mich zu der Zeit von meiner Frau getrennt. Wir sind 27 Jahre verheiratet.
Der Hof gehört mir und wir haben damals das Obergeschoß für uns ausgebaut. Meine Mutter wohnt im unteren Bereich des Hauses und hat ein Altenteilsrecht.
1994 haben wir ein Dauerwohnrecht jeweils zur Hälfte auf 50 Jahre ins Grundbuch eintragen lassen.
2007 habe ich die Übertragung im Wege vorweggenommener Erbfolge des Hofes erhalten.

Meine Frau möchte in der Wohnung wohnen bleiben. Dieses ist für mich ok. Ich zahle sämtliche Nebenkosten der Wohnung und ihr zusätzlich 350 €. (Lt. meinem Einkommen so berechnet)

Sie möchte sich dieses Wohnrecht für mindestens 15 Jahre notariell beglaubigen lassen.

Ist dieses so ok? Was passiert, wenn ich nach beispielsweise 3 Jahren zurück möchte (alleine)?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich nehme an, dass das Dauerwohnrecht zwischen Ihnen und Ihrer Mutter vereinbart ist.

Dass Sie Ihrer Frau gestatten, dort weiterhin zu wohnen, ist in Ordnung.

Ein dingliches Wohnrecht dafür einzutragen, ist aber sehr weitreichend. Wenn man dieses für 15 Jahre vereinbart, kann man es vorher auch nicht einseitig beenden.

Im Rahmen eines normalen Mietverhältnisses ist Ihre Frau aber soweit auch geschützt, da Sie als Vermieter auch nur kündigen können, wenn Sie Eigenbedarf anmelden.

Sie könnten einen gegenseitigen Kündigungsverzicht für 4 Jahre vereinbaren, sodass Ihre Frau für mindestens diesen Zeitraum geschützt ist.

Aus Sicht Ihrer Frau ist eine Regelung, dass sie 15 Jahre dort gesichert wohnen kann, natürlich super.

Aus Ihrer Sicht ist es aber nachteilig, falls Sie vor Ablauf dieser Zeit mal zurückwollen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 03.02.2019 | 10:51

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