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Urkundenfälschung Schriftstück erstellt

19.01.2019 14:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Anfertigen eines Schriftstück mit Text ,Logo im Auftrag der Stadt XX X Abt. Sicherheit und Ordnung.
Habe ein Schriftstück angefertigt welches den Anschein haben sollte es kommt von der Stadt XXX Abt.Ordnung und Sicherheit unserer Stadt .Dieses an eine betreffende Person/Unternehmer versendet per Post. Darin sollten Probleme mit Parksituation im öffentlichen Raum vor einem Laden Geschäft geklärt werden.
Es ist jedoch aufgeflogen, wie auch immer.
Wurde als Beschuldigter zur Polizei geladen.
Werde es auch nicht abstreiten und dazu stehen.
Ich bin nicht vorbestraft.
1.Welche Strafe droht mir ,komme ich mit einer Geldstrafe und in welche Höhe davon ?
2. Kann es dafür Gefängnis geben ?
3.Wird mein Arbeitgeber darüber informiert ?
4.Droht eine Hausdurchsuchung ?
5. Strafbefehl oder Anklage ?

19.01.2019 | 15:41

Antwort

von


(206)
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ehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Informationen wie folgt beantworte.

Ich lege Ihren Angaben entsprechend zugrunde, dass Sie sich entschieden haben, den polizeilichen Vernehmungstermin wahrzunehmen und dort wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

1. Welche Strafe droht mir ,komme ich mit einer Geldstrafe und in welche Höhe davon ?

Da Sie geständig und strafrechtlich nicht vorbelastet sind, dürfte hier auch eine Verfahrenseinstellung gegen Zahlung einer Geldauflage nach § 153a StPO im Raum stehen. Sie haben nicht versucht, sich gravierende finanzielle oder persönliche Vorteile zu verschaffen. Es geht lediglich um eine problematische Parkraumsituation. Vielleicht können Sie in der Vernehmung schildern, was Sie schon alles erfolglos versucht haben, um die Situation gütlich zu regen, bevor Sie sich in Ihrer Verzweiflung nicht mehr zu helfen wussten und diesen falschen Schritt gewählt haben.

Wenn das Verfahren nicht nach § 153a StPO eingestellt werden sollte, dürfte eine Geldstrafe von 30-50 Tagessätze, das entspricht 1-1,5 Nettomonatsgehältern, ausgeurteilt werden.


2. Kann es dafür Gefängnis geben ?

Schaut man in das StGB- theoretisch ja, der § 267 StGB sieht die Möglichkeit einer Haftstrafe grundsätzlich vor.

Schaut man auf Ihren konkreten Fall- ganz klar nein.


3. Wird mein Arbeitgeber darüber informiert ?

Grundsätzlich nein.

Die Fälle, in denen Informationen über Anklagen und Verurteilungen (nicht schon über Ermittlungsverfahren) weitergegeben werden, sind in den Mitteilungen in Strafsachen (MiStra) geregelt, konkret in den Nr. 15-29.

Genannt sind dort vor allem Beamte, Angestellte des öffentlichen Dienstes, Soldaten, Richter und Angehörige von Berufen, die einer Kammeraufsicht unterliegen wie z.B. Ärzte und Anwälte.

Besteht bei Ihnen ein „ganz normales" Angestelltenverhältnis, wird nichts mitgeteilt.


4. Droht eine Hausdurchsuchung

Ein klares Nein. Das wäre weder erforderlich, noch verhältnismäßig.


5. Strafbefehl oder Anklage ?

Wenn das Verfahren nicht nach § 153a StPO eingestellt wird, ist ein Strafbefehl wahrscheinlich. Mit ihm „erledigt" man unkomplizierte Fälle kleiner Kriminalität mit geständigen und unvorbelasteten Tätern. Hier ist nicht ersichtlich, warum der Aufwand einer Anklage mit anschließender Hauptverhandlung gerechtfertigt oder gar erforderlich sein sollte.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine hilfreiche erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Jeromin
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


ANTWORT VON

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