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Strafbarkeit Usw. Glücksspiel Sportwetten

21.12.2018 06:55 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Morgen,

ich möchte wissen ob man sich strafbar macht wenn man in 2017 und 2018 an Glücksspielen genauer gesagt Sportwetten teilninmmt bei Anbietern welche in den Medien mit Sportwetten werben (Internet,Fernsehen,Emails) Wohnsitz des teilnehmers ist Baden-Württemberg sofern relevant. Es wurde ein Internetaccount eingerichtet keine Teilnahme in einem Geschäft vor Ort und muss man sonst noch etwas beachten?

Freue mich auf Rückmeldung ich hoffe sie können mit meinen Angaben mein Anliegen beantworten. Falls Sie nähere Informationen brauchen vom genauen Anbieter und wo wann wie usw. teilen Sie mir dies bitte kurz mit.

Sehr geehrter Ratsuchender,

es kommt nicht auf die Werbung an:

Wichtig ist, dass der Anbieter die behördliche Erlaubnis hat das Spiel auch zu betreiben, an dem Sie teilnehmen möchten.

Ist das der Fall und Sie sind voll geschäftsfähig, können Sie teilnehmen.

Beachten Sie, dass einige Anbieter im Ausland sitzen werden; Sie also möglicherweise Probleme mit der Durchsetzung Ihrer Gewinnansprüche haben könnten.

Ohne eine solche Erlaubnis des Anbieters kommt eine Strafbarkeit nach §§ 284 , 285 StGB in Betracht und ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten zu bestrafen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2018 | 16:49

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Mit Werbung z.B. gerade im Fernsehen meinte ich dass bestimmte Anbieter von solchen Sportwetten ja schon alleine aus dem Grund legal sein müssten, wenn es schon bedeutende Fernsehsender ausstrahlen. Damit müsste ich doch richtig liegen oder nicht?

Und meinen Sie behördliche Erlaubnis in dem Land des Geschäftssitzes oder wie ist das gemeint und wo könnte ich das konkret nachschauen? In den AGB der Anbieter oder wo?


Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2018 | 17:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

allein die Tatsache, dass Werbung ausgestrahlt wird, bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine behördliche Erlaubnis vorliegt.

Die behördliche Erlaubnis bezieht sich auf das Land des Geschäftssitzes und Angaben dazu müssten Sie in den AGB finden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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