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Erbvertrag / Vermächtnis

| 17.05.2018 17:05 |
Preis: 62,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Vater hat mit mir einen Erbvertrag gemacht, ich bin Testamentsvollstrecker meine beiden Söhne Erben alles und meine anderen beiden Schwestern bekommen ihr Pflichtteil. Die ehemalige Lebensgefährtin meines Vaters einen Betrag von 60.000 € was aus Paragraph drei Vermächtnis hervorgeht.
Jetzt meine eigentliche Frage:
Brauche ich ihr die 60.000 € nicht bezahlen wenn ich nachweisen kann dass sie nach dem Tod meines Vaters Gegenstände unterschlagen und gestohlen hat.
Mein Vater ist am 29.12.2017 verstorben. Am 2.1.2018 hat Frau F... mir unter Zeugen (4 Personen) folgendes unterschrieben:
Hiermit erkenne ich Frau F… Geboren am… an, dass sämtliche Vollmachten und Befugnisse erloschen sind die durch den Tod von Herrn G... verstorben am 29.12.2017 erteilt worden .
Ich kenne den Erbvertrag und folge den Weisungen des Testamentsvollstreckers im Sinne der Erben.
Heute am 2.1.2018 wurden alle Schlüssel an den Testamentsvollstrecker Herrn B… Übergeben. Es wurde sich darauf geeinigt dass die Sachen von Frau F… Nach Vereinbarung unter Zeugen abgeholt werden können. Unterschrieben von Frau F... und mir und allen Zeugen (4) .
Am nächsten Tag musste ich feststellen das die Garage geöffnet war und folgende Gegenstände fehlten:
Ein Oldtimer Mercedes 450 SLC Baujahr 1978
Ein Kfz Anhänger
Ein Schweißgerät
Eine original verpackte und unbenutzte Dolmar Motor Kettensäge
Einen Original verpackten und unbenutzten Frontkehrbesen für einen Aufsitzmäher der Marke Husqvarna.

Danke im voraus .

Mit freundlichen Grüßen
17.05.2018 | 18:27

Antwort

von


(201)
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63667 Nidda
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie das schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Der Vermächtnisnehmer hat gegen die Erbengemeinschaft einen Anspruch auf Auszahlung des Vermächtnisses.
Sollte der Vermächtnisnehmer seinerseits unberechtigt Teile der Erbmasse an sich gebracht haben hat die Erbengemeinschaft einen Anspruch auf Herausgabe der Sachen bzw. auf Herausgabe des Surrogats (das für die Sache erlangte falls bspw. das Auto verkauft wurde).
Stehen sich diese Forderungen gegenüber kann die Erbengemeinschaft entweder die Auszahlung des Vermächtnisses verweigern bis die Sachen herausgegeben wurden. Oder es kann aufgerechnet werden falls die Sachen verkauft wurden und die Forderung nun auf das Entgelt gerichtet ist.

Das Hauptproblem in Ihrem Fall dürfte darin bestehen zu beweisen dass der Vermächtnisnehmer die Sachen widerrechtlich an sich gebracht hat. Zum einen wird es schwierig das "an sich gebracht" zu beweisen ("Habe ich nicht genommen") zum anderen das widerrechtlich ("das hat er mir noch geschenkt") zu belegen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und Ihre Frage umfassend beantworten. Sollte dies nicht der Fall sein nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 06.06.2018 | 18:39

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