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Kaufrücknahme

| 26.04.2018 22:53 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Guten Abend,
wir haben vor ca. einen Jahr einem Geschäftspartner einen Reihe von Produkten zum Verkauf in seinem Shop verkauft.
Dieser Geschäftspartner hat die Produkte auch sofort bezahlt.
Jetzt hat sich dieser Geschäftspartner wieder gemeldet und meint er kann die Produkte nicht verkaufen und er würde uns die Produkte zurück bringen und möchte sein Geld wieder haben. Er meint sie seien nichts für sein Geschäft und außerdem würden sie ständig kaputt gehen. Dazu müssen wir sagen, dass wir bisher nur einen Artikel als defekt gemeldet bekommen haben, denn wir sofort kostenfrei getauscht haben.
Sind wir zur Rücknahme verpflichtet? Wenn ja müssen wir ihm den vollen Betrag erstatten? Immerhin hingen die Produkte fast ein Jahr in seinem Laden und sind dadurch nicht besser geworden.
Für einen schnelle Antwort wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,

lassen Sie mich Ihre Frage, die Sie ohne genaue Angaben, stellen, wie folgt beantworten.

Sie sind zur Rücknahme der Produkte und damit zur Rückzahlung des Kaufpreises nur verpflichtet, wenn der Käufer einen Rücktrittsgrund hat.

Das wirtschaftliche Risiko, die Produkte nicht verkaufen zu können, trägt der Geschäftspartner.

Ich gehe davon aus, dass Sie die Sachmangelhaftung nicht ausgeschlossen haben. (Bei Geschäften zwischen Unternehmern wäre dies möglich.)

Ein Rücktrittsgrund ist grundsätzlich die Mangelhaftigkeit (=Abweichen der Ist- von der Soll-Beschaffenheit) der Produkte bei Übergabe/Lieferung, jedoch nur, wenn die Nacherfüllung (§ 439 Abs. 1 BGB: Mangelbeseitigung oder Lieferung einer mangelfreien Sache) fehlgeschlagen ist oder von Ihnen nicht fristgemäß erbracht wurde.

> Einen Rücktrittsgrund sehe ich nicht, da Sie Ihrer Nacherfüllungspflicht nachkommen. Sie sind zur Rücknahme nicht verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.04.2018 | 23:42

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