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WEG Recht / Gewährleistung - Vollmacht an Bauträger Garagenwartung


| 05.10.2017 21:38 |
Preis: 38,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



es geht um einen Wartungsvertrag, der vom Bauherren mit der Vollmacht der Käufer abgeschlossen (diese wurde in einem Tür und Angel Gespräch bei der Wohnungsübergabe eingefordert, sie liegt gerade nicht vor aber gemäß Hausverwalter müssen wir die Wartungsverträge führen und bezahlen die der Bauherr für uns abschließt, er verweist auf die Verpflichtung aus dieser Vollmacht (jeder Einzelne hat diese Vollmacht unterschrieben ohne Kenntnis welche Kosten auf ihn zukommen. Der Hausverwalter sagt wir würden die Gewährleistung verlieren wenn wir den Wartungsvertrag nicht weiter führen würden. Der Vertrag verursacht hohe Kosten in der BK Abrechnung (5.000 Euro / 36 Stellplätze). Das Wartungs-Protokoll dokumentiert Schäden und Verunreinigungen es findet für die o.g. Summe keine Instandhaltung statt, als Reinigung wird nur mit dem Schlauch abgespritzt was wenig bringt (so das es noch schmutzig ist). Wir fragen uns ob diese Kosten (5.000 Europ p.a. wirklich von der ETG zu tragen sind, natürlich wollen wir die Gewährleistung (sind im 2 Jahr) nicht verlieren. Aber eigentlich haben wir mit dem Kaufvertrag die Gewärhleistungsansprüche erworben und müssen uns diese nicht sichern in dem wir für das Festhalten von Schäden bezahlen, damit der Bauherr nachweisen kann, dass diese nicht mit seiner Gewährleistung zu tun haben sonder von uns verursacht worden sind. Vielen Dank.

Einsatz editiert am 06.10.2017 07:39:52

Einsatz editiert am 06.10.2017 08:38:47
06.10.2017 | 10:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Gewährleistungsansprüche sind grundsätzlich unabhängig von Wartungsverträgen. Es wäre auch unzulässig, diese daran zu knüpfen. Dies wäre nur dann der Fall, wenn dies technisch geboten wäre, und eine ständige Instandhaltung notwendig wäre. Hier hat der Wartungsvertrag allerdings keinerlei Ausbesserungen zur Folge, sondern er lediglich Feststellungen. Die Kündigung dieses Vertrages hat daher keinerlei Auswirkungen auf eine Gewährleistung.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 08.10.2017 | 16:22

Sehr geehrter Herr RA Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre Antwort. Bitte könnten Sie mir noch mitteilen wie Sie es sehen bzgl. der erteilten Vollmacht. Wenn die Vollmacht in dem Glauben erteilt worden ist, dass es notwendig ist und auch ohne die Kenntnis von der Art des Vertrages, Leistung und Kosten. Wäre diese Vollmacht mit dem Wartungsvertrag dann anfechtbar? Oder nicht aufgepasst und Pech gehabt jetzt müssen wir bezahlten auch wenn der Nutzen für uns nicht besonders groß ist?. Wie oben erwähnt wird mit dem Schlauch ohne Reinigungsmittel abgespritzt was das Salz entfernen soll (das soll dann wohl eine Überschneidung zu Instandhaltung darstellen). Wenn das notwendig ist, was ich nicht bezweifle, könnte wir bestimmt für einen deutlich günstigeren Preis bekommen.
Der Nutzen liegt deutlich auf der Seite des Bauherren, dann in dem Wartungsvertrag wird dokumentiert welche Schänden die Anwohner machen, so das der Bauherr dafür nicht aufkommen muss. Er kann das gerne machen aber doch nicht zu unseren Lasten. Danke schön für Ihre Antwort. MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2017 | 09:25

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn objektiv kein Nutzen für die WEG entsteht und dafür die Kosten auch unverhältnismäßig hoch sind, kann der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit angefochten werden, insbesondere wenn es ein bewusstes und gewolltes zusammenwirken gegen den Vollmachtgeber gab.
Die Anfechtung müsste sodann schriftlich per Einwurf Einschreiben erklärt werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2017 | 20:39

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn objektiv kein Nutzen für die WEG entsteht und dafür die Kosten auch unverhältnismäßig hoch sind, kann der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit angefochten werden, insbesondere wenn es ein bewusstes und gewolltes zusammenwirken gegen den Vollmachtgeber gab.
Die Anfechtung müsste sodann schriftlich per Einwurf Einschreiben erklärt werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.10.2017 | 14:08


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