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Testament (handschriftlich)

| 10.07.2017 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Ich möchte meine kinderlose Tochter als Erbin einsetzen und für das ,was sie von der Erbschaft übrig lässt, einen Nacherben bestimmen. Sie soll frei über das Erbe verfügen können und von allen Beschränkungen und Verpflichtungen eines Vorerben befreit sein, so auch von Auskünften zum Umfang und Wert der Erbschaft gegenüber dem Nacherben.

Bestehen erbrechtliche Bedenken? Oder wäre ein Vorausvermächtnis für das was von der Erbschaft beim Ableben meiner Tochter übrig bleibt, die bessere Variante? Gilt auch hier eine Verjährungsfrist von 30 Jahren.

Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sehr gerne beantworte ich Ihnen diese wie folgt:

In der Tat ist es möglich, die von Ihnen gewünschte Konstruktion zu vereinbaren. Ihre Tochter wäre dann eine so genannte befreite Vorerbin, könnte also zu ihren eigenen Lebzeiten über den von Ihnen erhaltenen Nachlass frei verfügen.

Ein Vorausvermächtnis sehe ich in dieser Konstellation insofern als schwierig an, als dass ja nicht im Vorhinein, also zu dem Zeitpunkt Ihres Todes bestimmt ist, was von der Erbschaft am Ende des Lebens Ihrer Tochter für die weitere Übertragung auf den Nacherben übrig sein wird.

Alternativ und für das Ziel, das Sie verfolgen eventuell sinnvoller, kann es natürlich eine Lösung sein, demjenigen, dem Sie die Nacherbschaft zukommen lassen wollen, stattdessen ein Vermächtnis über bestimmte Gegenstände oder einen gewissen Geldbetrag zukommen zu lassen.
Dies wäre dann jedoch kein Vorausvermächtnis, sondern ein solches, das aus Anlass Ihres Versterbens bereits wirksam würde. Einer Anordnung von Vor- und Nacherbschaft würde es dann nicht mehr bedürfen.

Bitte teilen Sie mir noch im Rahmen der Nachfragefunktion mit, bezüglich welches Anspruches Sie genau nach der Verjährungsfrist fragen, dies ist mir noch nicht ganz deutlich klar geworden.

Gerne stehe ich auch im Übrigen für Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 15.07.2017 | 09:36

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