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Haus bauen auf ackerland

04.06.2017 18:37 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo zusammen :)
Wir haben von meinem Schwiegervater ein Grundstück geschenkt bekommen! Dieses ist derzeit Ackerland und befindet sich innerhalb eines Ortes. Es liegt an einer schon bebauten Straße mit Einfamilienhäuser. Die gegenüberliegende Straßenseite ist bis zum Ende der Straße ( Sackgasse) komplett bebaut. unsere Straßenseite ist ca. Bis zur Hälfte bebaut. Im Anschluss vom letzten Haus befindet sich unser Grundstück! Heißt also die Straße ist bereits erschlossen, oder!??
Wie stehen die Chancen das wir auf dem ackerland selber ein Einfamilienhaus bauen dürfen? Was müssten wir dafür tun und wie lange kann sowas dauern?!?
Dies würde mich sehr interessieren, da es unsere letzte hoffnung auf Eigenheim wäre!
Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Fr. Schymalla

Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie müssen vorab zur Gemeinde gehen, um abzuklären, ob es sich um ein Grundstück INNERHALB eines Bebauungsplanes handelt. Ist das der Fall, sind die im Bebauungsplan aufgeführten Vorgaben für eine Baugenehmigung wichtig.


Gibt es keinen Bebauungsplan, liegt es aber nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles (d.h.Innen, nicht Außenbereich), ist ein Bauvorhaben nach § 34 BauGB zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Auch darf Ihr Vorhaben das Ortsbild nicht beeinträchtigen.



Eine Erschließung gilt als gesichert, wenn zum Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung damit gerechnet werden kann, dass die notwendigen Erschließungsanlagen im Zeitpunkt der Fertigstellung des Bauvorhabens funktionsfähig hergestellt sein werden, d.h. es wird vorausgesetzt, dass

- der Anschluss an das öffentliche Straßennetz,
- das Vorhandensein einer ausreichenden Versorgung mit Elektrizität, Wärme und Wasser sorliegt und
- eine funktionsfähige Abwasser- und Abfallbeseitigung gesichert ist.

Auch dazu werden Sie bei der Gemeinde nachfragen müssen, da Ihre Angaben keine Beurteilung zulassen.


Daher sollte zunächst bei der Gemeinde nachgefragt werden.


Möglich wäre, eine Bauvoranfrage zu stellen, so dass das Bauamt dann prüft, ob Ihr Vorhaben möglich ist.

In der Regel dauert so ein Verfahren einige Wochen und Sie bekommen dann Bescheid, ob und welche Benauung auf Ihrem Grundstück zulässig ist.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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