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Sendungsverlust DHL International - Suche Vertretung

12.04.2017 21:02 |
Preis: ***,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


Am 30.11.2016 haben wir ein Paket an uns selbst und usere Adresse in den USA gesendet. Paket International Inhalt Tauchequipment in einem Trolley 31.5 kg / Maße 50x50x120cm. Wert Inhalt >3500 Euro - Zollformular wurde großzügig ausgefüllt Wertangabe ca. 4000 Euro !!! Bei Einlieferung in der Filliale (Belege mit Sachbearbeiter Namen und Zeugen vorhanden) wurde keine Höherversicherung empfohlen und das Paket daher leider nicht höher versichert, ab Ende Dezember habe ich angefangen Nachforschungsanträge zu stellen und DHL anzuschreiben, wurde extrem lange hingehalten Streik / ableitung auf seefracht etc. und DHL hat lange überhaupt nichts unternommen bis auf Pauschale Antwortschreiben mit Textbausteinen - tatsächlich wurden keinerlei Anstrengungen unternommen das Paket zu finden. Fristsetzung und gerichtlicher Mahnbescheid mit Aufstellung wurde veranlasst - sämtliche Schreiben der DHL (sowie auch zusätzliche Informationen von USPS) in schriftlicher Form vorhanden (mit wiedersprüchlichen Aussagen.)

DHL macht keinerlei Aussagen wann und wo das Paket verloren gegangen sein soll - USPS hat mir schriftlich bestätigt das das Paket offensichtlich nie in den USA eingegangen sein soll. Beratung und Empfehlung des Postmitarbeiters bei Einlieferung blieb ebenfalls aus daher möchte ich klagen und ziele auf Fahrlässigkeit - neben dem Sachwert hat die Lieferung auch emotionalen Wert für mich daher entsprechende Hartnäckigkeit.


Ich suche daher einen Anwalt der mir eine Einschätzung geben kann und auch richtig Interesse hat mich in dieser Angelegenheit zu vertreten/ unterstützen da ich diese ggf. gerichtlich weiterverfolgen möchte - und nein ich möchte nicht aufgeben. Ich bitte Sie um eine ehrliche Einschätzung. Soweit mir bekannt scheint rechtlich eine Grundlage zu bestehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Freundliche Grüße






13.04.2017 | 08:22

Antwort

von


(2990)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrter Fragesteller,

Wenn Sie dies in Deutschland abgegeben haben, dann besteht ein Transportvertrag (Werkvertrag). Sollte die Sendung nunmehr abhanden kommen, wird das Verschulden erst einmal vermutet seitens DHL. Gerne können Sie mir die einliegerungsbelege und den Schriftverkehr senden. Ich schaue mir dies dann an und gebe Ihnen die Kosten Bescheid unter Anrechnung dieser Gebühr.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 13.04.2017 | 21:53

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

danke für Ihre Antwort.

Die DHL hat letzte Woche schon geantwortet und reguliert 500 Euro zuzüglich der Frachtkosten von 95 Euro, den Restbetrag von etwa 2700 Euro gemäß Aufstellung will die DHL offensichtlich nicht regulieren da Sie auf die Maxmimalhaftung von 500 Euro verweist (es wurde wie gesagt auch keine Höherversicherung getätigt auch wenn auf Zollpapieren der Hohe wert angegeben wurde). Da von der DHL die Frist nicht eingehalten wurde läuft aktuell auch schon ein gerichtliches Mahnverfahren beim Amtgericht Ülzen das schon vor diesem Schreiben beantragt wurde - dieses ist noch offen.
Wenn Sie eine Möglichkeit sehen die Gesamtforderung zu erhalten, stelle ich Ihnen sehr gerne alle Unterlagen per Mail zur Verfügung - ein Teil unserer Familie lebt in Salzgitter und Wolfenbüttel daher finde ich Ihre örtliche Lage auch passend.

Freundliche Grüße



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.04.2017 | 12:38

Sehr geehrter Fragesteller,

hier müsste man dann die AGB von DHL dahingehend angreifen, dass ein Haftungsausschluss bei 500 Euro nicht in jedem Falle gerechtfertigt ist und daher unwirksam ist. Insbesondere würde man bei höheren Werten auch gezwungen, eine weitere Versicherung auf eigene Kosten abzuschließen.

Dies würde ich allerdings nicht ohne eine Rechtsschutzversicherung probieren, da das Risiko schon hoch ist und es sehr stark auf die Einzelmeinung des Richters ankommt.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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