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Bußgeld und Punkt wegen Verstoß gegen Rechtsfahrgebot (Unfall beim Linksabbiegen)

06.03.2017 03:29 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Ich erhielt nach einem Unfall bei dem ich mich zu Sache geäußert habe folgenden Bußgeldbescheid über 128,50€ (inkl. Auslagen) und einen Punkt:

Sie verstießen durch Linksabbiegern in engem Bogen gegen das Rechtsfahrgebot. Es kam zum Unfall. §§ 2 StVO: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge Abs 2, § 1 StVO: Grundregeln , § 49 StVO: Ordnungswidrigkeiten ; § 24 StVG: Verkehrsordnungswidrigkeit ; 4.1 BKat; § 3 Abs. 3 BKatV; § 19 Owig

Tatfolgen:

Sie verursachten als Kfz.-Führer in Erlangen einen Verkehrsunfall mit ca. 2500,- Euro Fremd - und ca. 4000€ Eigenschaden.

Mich stört dabei weniger das Bußgeld, als dass ich nicht mit dem Punkt gerechnet habe. Ich schildere kurz den ansich unstrittigen Sachverhalt, wie ausgesagt und von sämtlichen Zeugen bestätigt:

Ich bog links in eine durch eine Verkehrsinsel getrennte Straße ein. Es war kein Gegenverkehr zu sehen und auch keine Fußgänger oder Radfahrer kamen. Beim abbiegen wurde ich plötzlich von der Sonne geblendet so dass ich nichts mehr sah. Da ich die Gegend nicht kannte war mir nicht klar dass ich auf der falschen Seite an der Verkehrsinsel vorbei fuhr. Ich orientierte mich am linken Straßenrand. Da ich ja nicht mit kreuzenden Fußgängern oder Radfahrern rechnen musste fuhr ich, obwohl ich nichts sah, langsam in die Straße ein und traf dabei einen aus der Seitenstraße kommenden PKW.
Ein Vorfahrt-verstoß lag nicht vor weil ich Vorfahrt hatte.

Der Verstoß wurde von mir zugegeben, die Versicherung hat bereits beide Schäden reguliert. Mir geht es jetzt nur darum ob der Bescheid korrekt ist. Denn ich habe recherchiert, dass beispielsweise falsch rum in einen Kreisverkehr einfahren mit Sachschaden laut aktuellem Bußgeld Katalog nur 35€ ohne Punkte bedeutet.
Ich habe nur eine normale Rechtsschutzversicherung, keine Verkehr (werde ich jetzt wohl mal abschließen), daher würde ich nur Einspruch einlegen wenn ich relativ gute Aussicht auf Erfolg hätte, denn der Punkt hat für mich auch keine weiteren Folgen. Es scheint mir nur nicht verhältnismäßig... so unklug und verschuldet der Unfall auch war, scheint es mir nicht schlimmer als falsch herum durch einen Kreisverkehr oder falsch herum in eine Einbahnstraße (bei Sachschaden ebenfalls 35€) einzufahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

06.03.2017 | 07:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

das Bußgeld liegt im Regelsatz. Allerdings kann bei Ihnen auch eine andere Entscheidung als Grundlage genommen werden, da Sie aufgrund der Sonne unverschuldet auf die falsche Fahrbahn gekommen sind. Hier gebe ich Ihnen auch recht, dass dies von der Schwere der Tat gleichwertig mit dem Einfahren in den Kreisel gewertet werden kann.
Die Chancen sind allerdings offen, da argumentativ beide Seiten vertretbar sind und es im Ermessen der Behörde liegt.
Es gibt bei der Rechtsschutzversicherung allerdings die ARAG, die auch Kostenschätzung bis 3 Monate in der Vergangenheit anbietet.
Ohne Rechtsschutzversicherung liegt das Risiko meines Erachtens bei 50%.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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