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Mündlicher Vertrag beim Sportverein genau so gültig wie ein schriftlicher Vertrag?

| 03.03.2017 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von


18:55

Guten Tag,
Ich tritt einen Sportverein ein und es gab dazu kein Schriftlichen Vertrag dazu, mir wurden die Bankdaten überreicht und habe die Monatliche Beiträge überwiesen. Im Dezember 2016 schrieb ich meinen damaligen Trainer das ich aufhören möchte und stellte darauf hin die Beiträge ein. Jetzt kann ich mich nicht im neuen Verein anmelden, da der alte Verein mich nicht gehen lassen will, weil ich nicht schriftlich gekündigt habe. Was ist den rechtens? Muss ich schriftlich kündigen und die Frist einhalten oder kann ich so aufhören da ja damals ein mündlicher Vertrag zustande gekommen ist. Ich will einfach nur im neuen Verein spielen.

Mit freundlichen Grüßen

03.03.2017 | 18:03

Antwort

von


(1149)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

auch mündlich kann die Vereinsmitgliedschaft erworben werden. Sie und der Verein waren sich einig.

In der Regel sehen die Satzungen der Vereine vor, dass nur schriftlich gekündigt / der Austritt erklärt werden kann.

Zudem muss der Austritt gegenüber einem Vorstandsmitglied erklärt werden, wenn die Satzung nicht etwas anderes vorsieht.

Es kann eine Austrittsfrist festgelegt werden (§ 39 Abs. 2 BGB ).

> Wenn die Satzung des Vereins eine schriftliche Kündigung vorsieht, müssen Sie schriftlich kündigen und die Austrittsfrist beachten. Sie sind immer noch Mitglied des Vereins.

Prüfen Sie die Vereinssatzung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 03.03.2017 | 18:47

Vielen Dank für Ihre Nachricht,

Ich habe direkt den Vorstandschef angeschrieben und mitgeteilt über WhatsApp das ich austrete aus dem Verein. Er hst die Nachricht gelesen und nichts dazu geschrieben. Er hätte doch erwähnen müssen zwecks Kündigung? Somit war es für mich eindeutig das er es gelesen hat und nicht geantwortet hat so seine Richtigkeit hat.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.03.2017 | 18:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn "schriftlich" in der Satzung steht, bedeutet dies mit Unterschrift (§ 126 BGB ).

Eine WhatApp-Nachricht genügt leider nicht. Der Vorstandschef muss nicht rechtlich beraten.

Die Kündigung gilt als nicht abgegeben / erklärt (§ 125 S. 2 BGB ).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.03.2017 | 00:36

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