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Kündigung durch Arbeitnehmer bei TVÖD

17.08.2007 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beim Lesen alter Beiträge stellte ich fest dass wohl laut TVÖD sehr lange Kündigungsfristen gelten falls der Arbeitnehmer kündigen möchte.

Möchte ein Arbeitnehmer nach 10jähriger Beschäftigung kündigen (um in die freie Wirtschaft zu wechseln), muss er dann in jedem Fall eine Kündigungsfrist von 5 Monaten einhalten ?

Es erscheint mir nahezu unmöglich hier einen anderen Arbeitsplatz zu erhalten da doch kaum ein potientieller Arbeitgeber 5 Monate warten möchte / kann bis er den neuen Bewerber einstellen kann.

Sehr geehrter Fragesteller,

eine ordentliche Kündigung ist an die Kündigungsfristbestimmungen des TVÖD (§ 34) gebunden. Daran werden Sie nicht rütteln können und einer außerordnetlichen Kündigung (fristlos) durch Sie dürfte regelmäßig der Grund fehlen.

Durch einen einvernehmlichen Aufhebungsvertrag des Arbeitsverhältnisses können Sie allerdings die Kündigungsfristen umgehen. Dies wäre auch meine Empfehlung, wenn Sie nicht die übliche Kündigungsfrist nach einer Kündigung abwarten wollen. Allerdings muss dann der Arbeitgeber "mitspielen" (was aber bei sachlichem und vor allem rechtzeitigem Vortrag i.d.R. der Fall sein dürfte).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 18.08.2007 | 02:27

Vielen Dank für die rasche Antwort. Sofern folgende Frage noch ihm Rahmen der ersten Anfrage beantwortet werden kann wäre ich Ihnen hierfür sehr dankbar:

Meine einzige Chance scheint also ein Auflösungsvertrag zu sein.

Können Sie mir mitteilen ob ich von der Person, welche ich auf die Möglichkeit eines Auflösungsvertrages anspreche (angenommen Personalleiter oder ähnlich) verbindlich verlangen kann dies vertraulich zu behandeln, diese Person also bis zur Entscheidung über den Auflösungsvertrag (und darüber hinaus) niemandem von meiner Anfrage berichtet ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.08.2007 | 02:53

Sehr geehrter Fragesteller,

ja das können Sie grundsätzlich verlangen. Ausnahmen bestehen dann, wenn aus der Natur der Sache heraus eine gewisse Publikmachung zu erfolgen hat, z.B. weil der Personalleiter nunmehr eine Stellenanzeige für den zukünftig vakanten Arbeitsplatz aufgeben muss usw.

MfG

Schneider
Rechtsanwalt

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