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Wasserschaden vor Hausübergabe / Keine Trocknungsmaßnahmen durchgeführt

23.08.2016 10:55 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch


26.4. Kaufvertrag unterschrieben (Sachmangelhaftungsausschluss)

10.6. Hausübergabe inkl. Übergabeprotokoll (Vermerk, dass der Feuchteschaden in der betroffenen Wohnung vom letzten Unwetter und durch das defekte Rückstauventil käme und das jetzt nur eine Woche oder zwei abtrocknen muss)

Prüfung durch Sanitärfachbetrieb, das Rückstauventil ist in Ordnung.

Mehrfache Kontaktaufnahme zur vorherigen Wohngebäudeversicherung mit Fotos des noch bestehenden Schadens.

Rückmeldung Anfang August mit Info über Kündigung der Versicherung seitens des Vorbesitzers nach Schadensabwicklung am 26.5.

Nachfrage bei Vorbesitzer über diesen Schaden. Abwasserrohrbruch, wurde repariert und über die Versicherung beglichen.

Antwort auf Nachfrage bzgl. Trocknungsmaßnahmen: Feuchte Stellen an den Wänden mit Heißluftfön getrocknet (Info von Mitte August).

Vermutung des Sanitärfachbetriebes:
Durch den Wasserrohrbruch ist die Dämmung unter dem Estrich feucht geworden und da keine angemessenen Trocknungsmaßnahmen durchgeführt wurden, ist er das noch immer. Diese Feuchtigkeit zieht nun in die Wände, was die Wohnung bis zur endgültigen Schadensbehebung unbewohnbar macht.

Welche Möglichkeiten haben wir? Wer muss für die Kosten der Schadensbehebung aufkommen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Welche Möglichkeiten Sie haben, hängt hier sehr stark vom Kaufvertrag ab. In der Regel ist dort vorgesehen, dass eintretende Schäden bis zum Übergang von Nutzen und Lasten noch seitens des Verkäufers zu verantworten und zu beheben sind. In diesem Fall wäre also nun der Verkäufer für die Behebung zuständig und hätte diese auch auf seine Kosten zu beseitigen.

Ohne ein solche Klausel bzw. sollte hier eine andere Regelung aufgenommen sein dürfte es mittlerweile schwierig (und ggf. sogar ausgeschlossen) sein, die Kosten für die Beseitung noch auf den Verkäufer über zu wälzen. Im Grunde genommen hätte kurz nach der Übergabe und dem Übergang von Nutzen und Lasten der Verkäufer zur Beseitigung aufgefordert werden müssen, da der Zustand bei Übergabe nicht dem Zustand bei Kaufvertragsabschluss entsprochen hat.

Wenn Sie dies jetzt nachholen könnte durchaus eine Diskussion darüber entbrennen, wer in den letzten 2 Monaten wofpr zuständig gewesen wäre, da auch Sie zur Schadensminderung verpflichtet gewesen sind, hätten Sie beispielsweise unverzüglich alle möglichen Ursachen und Beseitigungs- bzw. Behelfsmöglichkeiten prüfen und vornehmen lassen können.

Sie sollten also nun schnellstmöglich den Verkäufer dazu auffordern, den bei Übergabe bestehenden Schaden, der weitere Durchnässungen des Estrichs verursacht hat, zu beheben und wenn der Verkäufer dies erledigt, ist alles in Ordnung.,

Weigert er sich, so sollten Sie den Kaufvertrag durch einen Anwalt prüfen lassen um zu ermitteln, ob der Verkäufer für die Verschlechterung bzw. den Mangel tatsächlich haftet oder nicht.

Ohne Prüfung des Vertrages kann dies hier leider nicht abschließend beantwortet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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