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Gültigkeit einen Ärztlichen Attests, möglichkeit den Attest zurücknehmen ?

17.02.2016 12:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung:

Muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen neuen leidensgerechten Arbeitsplatz zuweisen?

Im Oktober 2008 habe ich meinem Arbeitgeber einen ärztlichen Attest vorgelegt, in dem steht, dass ich nach einer Bauchwandhernie( hatte eine Bauchbruch OP) vermeiden soll, Gewichte über 4 Kg zu heben. Bisjetzt hatte ich die ganze Zeit nur schwierigkeiten in der Arbeit, alle meine Bewerbungen für einen anderen Arbeitsplatz wurden abgelehnt. Bin jetzt als Produktion Mitarbeiter eingestellt in der Montage am Band. Muss auch jetzt auch mal die Kisten heben , will aber keinen Ärger bekommen und mache alles genauso , wie die anderen. Aber wenn es um andere leichtere Arbeitsstellen geht, dann heißt es gleich: meine Gesundheit ist wichtig und es gibt da was zu heben, obwohl ich es in meiner aktuellen Tätigkeit auch noch mehr machen muss.(Im Sommer 2015 hatte ich zweite Bruch OP ). Jetzt weiß ich nicht, wie ich es besser machen soll. Gibt es eine Gültigkeitsdauer für einen solchen Attest? Kann ich es einfach so zurücknehmen? Ich hoffe es gibt eine Lösung für mein Problem.
Bedanke mich im Voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Gibt es eine Gültigkeitsdauer für einen solchen Attest?
Wie lange die im ärztlichen Attest dokumentierten Beschwerden/Einschränkungen gelten, kann man nicht allgemein sagen. In Ihrem konkreten Fall, würde ich das Attest aus 2008 als nicht mehr aktuell betrachten mit der Folge, dass sich Ihr AG darauf nicht berufen darf.

2. Kann ich es einfach so zurücknehmen?
Ja, Sie können Ihrem AG mitteilen, dass Sie keine Beschwerden/Einschränkungen aufgrund der OP aus 2008 haben in der Hoffnung, eine andere Arbeitsstelle zu bekommen. „Zurückzunehmen" brauchen Sie das nicht, weil dieses Attest nicht mehr aktuell ist.
Eine andere Frage ist allerdings, dass Sie immer noch – wegen der 2. OP – die gleichen Beschwerden haben. D.h. durch die andere Tätigkeit wird Ihr Problem wohl nicht behoben (das haben Sie aber selbst schon erkannt). Ihre Mitteilung aus Ziff. 1 wird wohl nicht zutreffend.

Hier wäre der Artikel zum Thema: Muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen neuen leidensgerechten Arbeitsplatz zuweisen?:
http://arbeitgeber-anwalt.bayern/index.php/challenge/128-muss-der-arbeitgeber-dem-arbeitnehmer-einen-neuen-leidensgerechten-arbeitsplatz-zuweisen




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 17.02.2016 | 13:07

Also so wie ich es verstanden habe : es gibt keine geregelte Gültigkeitsdauer von Ärztlichem Attest ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.02.2016 | 14:06

...richtig
Freundliche Grüße Zelinskij

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