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Nach der Scheidung recht zur Einbürgerung ohne Niederlassungserlaubnis


| 21.11.2015 00:34 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Guten Abend
Meine Situation..31 Jahre geschieden (noch nicht rechtskräftig) 3 Kinder. Sorgerecht habe ich und leben alle bei mir. Mein Aufenthaltsrecht im Moment 28 abs.1. (Aus Marokko ) Ich möchte mich gerne schon lange Einbürgerung lassen,ich bin selbst in Deutschland geboren war aber als Jugendliche zurück in die heimat. Im Moment bekomme ich keinen unbefristeten Aufenthalt da ich noch vom Amt lebe,hole aber im Moment meinem Abschluss nach in Verbindung eines Praktikums. Das interessiert das Amt gar nicht man hat mir gesagt bekäm ich bafög hätte ich unbefristet bekommen.
Nächsten Sommer möchte ich gerne eine 2 jährige Ausbildung machen. Jedoch weiss ich nicht wie meine Lage bis dahin ist denn mein Aufenthalt endet am29.01.2016.
Ich möchte mich Einbürgerung lassen weiss aber nicht die genaue Rechtslage für mich.Ich lebe seid 2003 in Deutschland. Es ist schon so sehr schwer für mich schule Arbeit und Kinder wie bitte soll ich so abreiten gehen.
Deswegen strebe ich auf diese Ausbildung zu.
Dazu kommt das mein verlobter noch in marokko ist.
Wenn ich keine vernünftigen Aufenthalt habe wie soll ich dann meinen Mann zu mir holen.
Ich will wegen den Kindern nicht dahin ziehen,wir wollen einfach nur zusammen sein und ich möchte raus aus Harz 4

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das wird leider in Bezug auf die Einbürgerung in der Tat nicht ganz einfach werden, denn der Unterhalt muss gesichert sein:

Der Einbürgerungsbewerber ist imstande, sich und seine Angehörigen zu ernähren, wenn er den eigenen und den Lebensunterhalt der Familie sowie etwaige gegen ihn gerichtete Unterhaltsansprüche nachhaltig und auf Dauer aus einem selbst erwirtschafteten Einkommen, einem eigenen Vermögen oder einem bestehenden Unterhaltsanspruch gegen einen Dritten bestreiten kann, ohne auf einen Anspruch auf Unterhalt aus öffentlichen Mitteln angewiesen zu sein (Unterhaltsfähigkeit).

Bei verheirateten Einbürgerungsbewerbern ist es ausreichend, dass die Ehegatten hierzu gemeinsam in der Lage sind, siehe unten.

Die Unterhaltsfähigkeit umfasst auch eine ausreichende soziale Absicherung gegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit und für das Alter.

Der Bezug von Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) oder Arbeitslosenhilfe beziehungsweise der entsprechende Anspruch schließt die Einbürgerung aus. Dies gilt auch, wenn der Einbürgerungsbewerber den Umstand, der ihn zur Inanspruchnahme dieser Leistungen berechtigt, nicht zu vertreten hat.

Letzteres müssen Sie jedoch konkret nachweisen.

Der Einbürgerung steht es nicht entgegen, wenn der Einbürgerungsbewerber Kindergeld oder eine Rente eines deutschen Trägers bezogen hat oder bezieht. Bei Bezug anderer Leistungen, wie Arbeitslosengeld, Erziehungsgeld, Unterhaltsgeld, Krankengeld, Wohngeld oder Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (also auch da) ist eine Prognoseentscheidung erforderlich, ob der Einbürgerungsbewerber künftig in der Lage sein wird, sich ohne Bezug solcher Leistungen aus eigenen Kräften zu unterhalten.

Mit einer Heirat wäre das einfacher, wenn der Ehegatte arbeitet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2015 | 11:27

Was kann ich denn machen um die Einbürgerung trotzdem zu erlangen.
Schließlich bin ich hier geboren und mit meiner Scheidung wird mich keiner mehr in marokko akzeptieren.
Meine Kinder leben auch hier ich hatte vor gegen Ende des Jahres einen Antrag zu stellen. Soll ich das mit einem Anwalt machen? Ich finde das nicht fair....Mit 3 Kinder und alleinerziehend ist es offensichtlich nicht leicht vollzeit zu arbeiten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2015 | 16:27

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage (und Bewertung), die ich gerne wie folgt beantworte:

Wie gesagt, Möglichkeiten bestehen wie folgt:

- Nachweis, dass Sie unverschuldet in Ihre finanzielle Lage geraten sind, also ALG I/II bzw. Hartz IV;
- Schaffung eines eigenen Lebensunterhalts durch eine Erwerbstätigkeit;
- Heirat und Erzielung des Lebensunterhalts durch den Ehepartner, was für beide reichen kann;

Das können und sollten Sie in der Tat über einen Anwalt regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 21.11.2015 | 11:29


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