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Nachehelicher unterhalt (15 Jahre verheiratet ) Kinder 12 und 17

08.10.2015 15:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag beisammen ,werde nächstes Jahr (März 2016) nach 15 Jahren geschieden , zahle momentan für meinen Kinder 12/17 + Ehefrau monatlich insgesamt Ca 1500€ .
Mir geht es eigentlich nur um den nachehelichen Unterhalt .Für meine Tochter ,da sie im 2 Lehrjahr ist ,werde ich nichts mehr bezahlen da sie Zuviel verdient und dann auch schon volljährig ist .zumal ihre Lage sich zuhause zuspitzt und sie ab Februar wenn sie 18 wird zu mir zieht.
Meine noch göttergattin, hat zuvor 15 Jahre nie voll gearbeitet und hat jetzt vor kurzem eine 30 std Arbeit angenommen in der Woche .Habe mal so ausführlich über meine Situation geschrieben so das man besser sich in die Lage hineinversetzen kann .Mein Lohn ist Ca auf das ganze Jahr Ca 3000€ monatlich .
Also wie gesagt wie lange müsste ich bezahlen (nachehelicher unterhalt) und wieviel.
Danke vorab mal an die Community
08.10.2015 | 15:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich gilt, dass nach der Scheidung jeder Ehepartner selbst für sich verantwortlich ist. Allerdings hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, dass es - auch wenn beide Partner arbeiten - für eine bestimmte Zeit einen Unterhaltsanspruch des schlechter Verdienenden gibt, damit dieser den ehelichen Lebensstandard übergangsweise weiterführen kann. Als groben Richtwert nimmt die Rechtsprechung eine Zeit an, die bei einem Drittel der Ehezeit liegt, in Ihrem Fall also rund fünf Jahre ab Rechtskraft der Scheidung.

Die Höhe des Unterhalts lässt sich anhand Ihrer Daten nicht ermitteln. Nach der Scheidung müsste Ihre Frau ganztags arbeiten. Der so erzielbare Verdienst wird in die Unterhaltsberechnung eingestellt. Nur die Differenz zwischen dem Einkommen aus einer Ganztagstätigkeit und Ihrem Einkommen, vermindert um den Kindesunterhalt des minderjährigen Kindes, wäre maßgeblich. Von dieser Differenz erhält Ihre Frau 45 %.

Sie sollten kurz vor der Scheidung den Unterhalt von einem ortsansässigen im Familienrecht erfahrenen Anwalt berechnen lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


ANTWORT VON

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