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Befreiter Vorerbe Surrogat verbrauchen

| 16.06.2015 09:24 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin befreite Vorerbin im Testament meiner Mutter; meine beiden Kinder sind als Nacherben benannt.
Soweit bin ich auch vertraut mit der Bedeutung (Insbesonders ist mir keine Schenkung aus dem Vorerbe erlaubt).
Jetzt hat mich ein Notar verunsichert:
2 Häuser aus dem Nachlass sind verkauft worden; der Wert geht als Surrogat in das Vorerbe über.
Laut dem Notar darf ich jetzt nur die 'Früchte', sprich Zinsen aus den aus den Hausverkäufen angelegten Geldern für mich verbrauchen.
Das widerspricht vielen Texten zu den Rechten befreiter Vorerben:
'...Ordnet der Erblasser
in dem Testament „befreite
Vorerbschaft" an, darf der Vorerbe
Grundstücke veräußern sowie
belasten und den Nachlass für sich
verbrauchen. Der Nacherbe erhält
lediglich das, was letztlich übrig
bleibt....'
Der befreite Vorerbe kann die Erbschaft für sich verbrauchen, er darf sie nur nicht verschenken oder die Nacherben bewusst benachteiligen (was immer das heißt).

=> Darf ich die gesamte Vorerbschaftsmasse für mich verbrauchen oder nicht - was heißt Surrogat in diesem Fall?

Danke & mit freundlichen Grüßen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Grundsätzlich haben Sie Recht, wenn Sie davon ausgehen, dass der befreite Vorerbe u.U. die gesamte Erbschaft für sich verbrauchen darf, soweit keine Schenkungen an Dritte erfolgen.

Zu beachten ist jedoch, dass die Beschränkungen der Vorerbschaft durch den Erblasser nicht nur insgesamt, sondern auch nur zum Teil aufgehoben werden können. Möglicherweise ist dem Notar bekannt, dass Sie nicht vollumfänglich von den Beschränkungen der Vorerbschaft befreit wurden.

Klären lässt sich dieses Problem daher nur, wenn die Anordnungen des Erblassers eingesehen und geprüft werden. Ggf.bitte ich darum, mir diese per Mail an service@rechtsanwalt-wundke.de zu übermitteln. Ich würde dann meine Antwort gern ergänzen.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.06.2015 | 13:46

Hallo Herr Wundke!

Vielen Dank für die Antwort.

Ich darf also als befreiter Vorerbe die Erbschaft für mich aufbrauchen (also auch den Erlös aus den Hausverkäufen), jedoch nicht verschenken.
Was bedeutet jedoch zusätzlich
'... ich darf... die Nacherben nicht bewusst benachteiligen...'?

Danke & mit freundlichen Grüßen,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.06.2015 | 13:54

Das kann nur noch folgendes bedeuten: Der Vorerbe darf nicht absichtlich zum Zwecke der Benachteiligung des Nacherben den Nachlass vermindern.

Bewertung des Fragestellers 16.06.2015 | 16:18

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