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Strafprozess wg. fahrl. anordnen zum fahren ohne führerschein

| 24.04.2015 15:30 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


17:32
guten tag, mein 17 jähr. sohn steht vor dem jugendrichter in der hauptverhandlung. der benannte zeuge der staatsanwaltschaft, widerspricht der staatsanwaltshaft, wonach er nicht mit zustimmung meines sohnen den betreffenden roller benutzt hat. er gab an, dass er die situation ausgenutzt hatte, als er alleine war und den roller startete. der richter war ausser sich vor wut, beschimpfte meinen sohn und drohte mit einer anklage wegen vorsätzlichen anord. zum fahren......
der richter ignorierte die aussage des zeugen, der richter titulierte meinen sohn als "sie sind doch sowieso unbelehrbar".

es gibt keine weiteren zeugen , ausser meinen sohn und den "mopedfahrer" bei der tat.

er unterbrach dann die hauptverhandlung und stellte in aussicht, er werde jetzt den polizeibeamten aus der vernehmung bei der polizei und den von mir gewünschten zeugen -der vater des zeugen-.laden, der vater und der zeuge haben bereits angegeben, dass bei der polizei niemal behauptet wurde, dass ihm mein sohn das fahren erlaubt hätte.

fahrlässigkeit meines sohnen, ja, jedoch nur § 14 STVO?

neuer termin wurde heute benannt auf den 19.05.2015. gem § 229 stpo hat er damit die frist überschritten? muss die hauptverhandlung jetzt nocheinmal von vorne beginnen?

ich danke für eine antwort

mfg
24.04.2015 | 16:09

Antwort

von


(230)
Pettenkoferstraße 10a
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworte:

Die Höchstdauer zur Unterbrechung der Hauptverhandlung beträgt drei Wochen. Wird dieser Zeitraum überschritten, muss die Hauptverhandlung von neuem beginnen. Das bedeutet, dass sämtliche bereits gehörten Zeugen nochmals vernommen werden und auch alle sonstigen Beweismittel nochmals in der Hauptverhandlung eingeführt werden müssen.

Eine strafrechtliche Relevanz des Verhaltens Ihres Sohnes vermag ich aufgrund des von Ihnen dargelegten Sachverhalt nicht zu erkennen. Insbesondere kommt weder ein Anordnen noch ein Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG in Betracht, da der Zeuge offenbar die „günstige" Gelegenheit ohne Kenntnis Ihres Sohnes ergriff und mit dem Roller fuhr. Hiermit musste Ihr Sohn auch nicht rechnen.

Angesichts des geschilderten Verhaltens des zuständigen Richters empfehle ich Ihnen, einen Strafverteidiger zu beauftragen, der sich der Sache annimmt und Ihren Sohn zur nächsten Hauptverhandlung begleitet.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Rückfrage vom Fragesteller 24.04.2015 | 16:23

sehr geehrter herr kämpf
herzlichen dank für ihre antworten, dass hat mir sehr geholfen. ich wünsche ihnen ein schönes wochenende, mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.04.2015 | 17:32

Sehr geehrter Anfragender,

danke ebenfalls, ich wünsche Ihnen auch ein angenehmes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.04.2015 | 16:24

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.04.2015
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