1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbengemeinschaft Auseinandersetzungsvertrag

| 27.03.2015 08:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Die Erbengemeinschaft besteht aus drei Brüdern.
Bruder Casi(n)o hat zu Lebzeiten des Erblassers - ausgestattet mit Kontovollmacht - das Erblasserkonto fast leergeräumt und damit mehr als den ihm zustehenden Teil des Erbes verbraucht. Zudem gehört ein Grundstück zur Erbmasse.
In einem Auseinandersetzungsvertrag regeln die drei nun, dass
1. Bruder Casi(n)o keinen Anspruch auf das Restgeld vom Konto hat
und dessen Brüder sich das Bargeld teilen.
2. dass der Casi(n)o-Anteil der Grundstückes per Notarvertrag auf die beiden Brüder
übertragen werden soll.
Casin(n)o verstirbt vor'm Notartermin .. und ( wen wunderts ) es melden sich Gläubiger, die Zugriff auf Grundstück und Konto fordern mit der Begründung dass der Notarvertrag nicht zustande gekommen sei.
Die Brüder akzeptieren das für den Grundstücksanteil.
Bezüglich des Kontos stellt sich nun folgende Frage:
* Gilt bei Beteiligung von Grundstücken immer automatisch auch die Notarpflicht für das zum Erbe gehörende Barvermögen oder reicht die durch Unterschriften bestätigte Regelung im Auseinandersetzungsvertrag zur Aufteilung des Barvermögens aus.
Vielen DAnk!

Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich Bedarf der Vertrag, in welchem die Erbauseinandersetzung nicht nur hinsichtlich des Barvermögens geregelt wurde, sondern gleichzeitig auch hinsichtlich der zum Nachlass gehörenden Immobilien, der notariellen Beurkundung. Fehlt diese, ist der Vertrag insgesamt nichtig.

Möglicherweise wäre dann noch an eine Konversion (Umdeutung) gemäß § 140 BGB zu denken, wonach zumindest die vertraglichen Vereinbarungen zum Barvermögen wirksam bleiben. Dieses wird nach meiner Kenntnis für den von Ihnen geschilderten Fall von der Rechtsprechung jedoch abgelehnt.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 27.03.2015 | 11:17

Wie wird "umgedeutet", wer beantragt wo und womit ?
Herzlichen Dank & viele Grüße in die Lausitz

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.03.2015 | 05:41

Die "Umdeutung" könnte im Streitfall vor Gericht geltend gemacht werden.
Wie ich jedoch angedeutet hatte, dürfte das in Ihrem Fall leider scheitern, weshalb ich auf die Darstellung weiterer Details an dieser Stelle verzichte.

Bewertung des Fragestellers 27.03.2015 | 10:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"WAr gut so - Danke!"