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Rest-Elternzeit bei schon beantragte einen Monat

| 24.02.2015 13:43 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Die Elternzeit kann abschnittsweise beantragt werden.

Ich bin als Assistenzarzt bei einer Klinik in Deutschland angestellt. Wir haben ein Kind Ende Dezember 2014 bekommen. Mein Frau ist Hausfrau. Ich habe mir Ende Oktober 2014 einen Monat (ab dem Geburt meines Kindes) im Rahmen Elternzeit bei meinem Arbeitgeber beantragt. Ich habe auf dem schriftlichen Antrag es geschrieben;

( Sehr geehrter xxxxxxxxxxxx,
ich würde mir-im Rahmen Elternzeit-einen Monat ab dem Geburt meines Kindes (voraussichtlich am xx.12.2014) beantragen. Die Rest-Zeit-Abschnitte würden nach dem erwarteten Geburt des Kindes separat beantragt werden. ) Ende

Ich habe durch den Antrag nur einen Monat beantragt, weil ich meiner Frau helfen musste. Und hatte ich damals noch kein Plan ab wann und für wie lange sollte ich meine Rest-Elternzeit beantragen)
Meine Frage jetzt, ob mein Arbeitgeber bei der Beantragung der Rest-Elternzeit ablehnen kann.

Vielen Dank,

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Meine Frage jetzt, ob mein Arbeitgeber bei der Beantragung der Rest-Elternzeit ablehnen kann.
Nein

Die Elternzeit kann abschnittsweise beantragt werden. Nach § 16 Abs. 1 S. 5 BEEG kann der Arbeitnehmer die Elternzeit auf drei Zeitabschnitte verteilen, ohne dass das der Zustimmung des Arbeitgebers bedarf.


Durch Ihren Antrag:

ich würde mir-im Rahmen Elternzeit-einen Monat ab dem Geburt meines Kindes (voraussichtlich am xx.12.2014) beantragen. Die Rest-Zeit-Abschnitte würden nach dem erwarteten Geburt des Kindes separat beantragt werden. )

haben Sie die Elternzeit beantragt und einen 1. Zeitabschnitt konkretisiert. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist nicht erforderlich.

Sie haben zwar die anderen Zeiträume nicht genannt. Das ist aber unschädlich, weil der Arbeitgeber danach auch nicht gefragt hat. Folglich können Sie die restlichen Zeitabschnitte konkretisieren. Ich würde aber eine vorzeitige Antragsstellung empfehlen.








Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 02.05.2015 | 11:33

Sehr geehrte Frau Liubov Zelinskij-Zunik,

Danke Ihnen für die nette Behandlung. Sie haben mir viel geholfen. Ich habe noch Frage wenn es geht.
Ich möchte während Elternzeit eine Ausbildung im Ausland machen. Ich bekomme kein Geld, sondern bezahle ich die Kursgebühren. Die Reise sollte für 6 Monate dauern. Ich bleibe gemeldet in Deutschland. Ich nehme die ganze Familie mit. Die Fortbildung ist geplant für ca. 25 Stunden pro Woche.

Ist das mir gesetzlich erlaubt während Elternzeit?

Danke sehr für Alles.

Mit freundlichen Grüßen,

E. M. E.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.05.2015 | 13:58

Sehr geehrter Fragesteller, nach 15 BEEG dürfen Sie bis 30 St. Wöchentlich arbeiten aber mit Zustimmung Ihres Arbeitgebers. FÜR die Ausbildung auch im Ausland gilt dasgleiche.
Mfg zelinskij

Bewertung des Fragestellers 24.02.2015 | 15:17

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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"Danke"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Fragesteller, gerne beantworte ich Ihre Anfrage:
Nach dem Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG)
§ 15 Anspruch auf Elternzeit
gilt folgendes (für Nebenjob)
"(4) Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin darf während der Elternzeit nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats erwerbstätig sein. Eine im Sinne des § 23 des Achten Buches Sozialgesetzbuch geeignete Tagespflegeperson kann bis zu fünf Kinder in Tagespflege betreuen, auch wenn die wöchentliche Betreuungszeit 30 Stunden übersteigt. Teilzeitarbeit bei einem anderen Arbeitgeber oder selbstständige Tätigkeit nach Satz 1 bedürfen der Zustimmung des Arbeitgebers. Dieser kann sie nur innerhalb von vier Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen schriftlich ablehnen."

Für die Ausbildung gilt das analog.
FRAGESTELLER 24.02.2015 5/5,0
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