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Änderung Unterhaltstitel

| 23.02.2015 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Mein Sohn hat einen Unterhaltstitel über 215 Euro aus einer Jugendsamtsurkunde und pfändete seit 2 Jahren Unterhalt bei mir in Höhe von 215 Euro.
Mein Sohn erhält jetzt Bafög und das Jugendamt hat jetzt einen Unterhalt von 57 Euro errechnet.
Daraufhin hat mein Sohn jetzt zwar die Pfändung auf die 57 Euro reduziert, will aber, mit der Begründung, dass wenn er kein Bafög mehr bekäme, er wieder mehr pfänden wolle, weder einen Vollstreckungsverzicht auf den Unterschiedsbetrag von 158 Euro abgeben noch den Titel zurückgeben.
Ist es ratsam den Unterhaltstitel trotz reduzierter Pfändung gerichtlich reduzieren zu lassen. Wie hoch sind ungefähr die Prozesskosten.
Wer müsste sie tragen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Es ist unbedingt anzuraten, eine gerichtliches Unterhaltsabänderungsverfahren einzuleiten. Allein die Reduzierung der laufenden Pfändung auf den neu errechneten Unterhaltsbetrag genügt vorliegend nicht.

Die Kosten des Abänderungsverfahrens richten sich nach dem Gegenstandswert. Dieser besteht in dem Jahresbetrag der Differenz zwischen dem alten und dem neuen Unterhaltsbetrag.

Es ergibt sich hier ein Wert von 1.856 Euro.

Die Anwaltsgebühren je Partei belaufen sich bei Anfall von Verfahrens- und Terminsgebühr auf ca. 420 Euro. Gerichtskosten fallen in Höhe von 267 Euro an.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.02.2015 | 10:58

Danke für die Schnelle Antwort,
würden sie mir bitte noch die Dritte Frage beantworten, wer die Prozesskosten tragen müsste. Ich oder mein Sohn, oder wird aufgeteilt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.02.2015 | 11:09

Die Kosten werden im Verhältnis des Obsiegens bzw. Unterliegens verteilt.

Vorliegend dürften Sie wohl unstreitig obsiegen, so dass Ihr Sohn alle Kosten, auch die Ihrigen, letztendlich zu tragen hat.

Vorschießen müssen Sie die Kosten als Kläger/Antragsteller aber erst einmal und haben dann einen Erstattungsanspruch im Wege der Kostenfestsetzung.

Bewertung des Fragestellers 23.02.2015 | 11:14

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