1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkung als Einkommen/ Kindesunterhalt

| 20.06.2007 16:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Eltern möchten mir 30.000 € schenken, meine Geschwister haben diesen Betrag schon früher erhalten.

Meine (zwei) Kinder leben jeweils zur Hälfte im Haushalt der Mutter und in meinem Haushalt. Darum zahlt bis heute niemand Bar-Unterhalt. Die "Kosten" der Kinder verteilen wir bis jetzt hälftig und ohne Probleme.

Meine Frage ist:

Zählt dieser Betrag (diese Schenkung) zu meinem Einkommen, so dass ein Teil des Geldes in Form von Unterhalt an meine zwei Kinder auszuzahlen wäre?

Besten Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Grundsätzlich sind für die Ermittlung der Höhe des Unterhalts alle Einkünfte heranzuziehen. Hierzu zählen in der Regel alle Einkünfte, gleich welcher Art sie sind und aus welchem Anlass sie erzielt werden.

Genauere Auskunft darüber, was alles zu berücksichtigendes Einkommen darstellt geben die Leitlinien der Oberlandesgerichte.

Bei der Schenkung durch Ihre Eltern handelt es sich um eine freiwillige Leistung Dritter. Eine solche ist nach der Leitlinie zur Düsseldorfer Tabelle nicht bei der Einkommensermittlung zu berücksichtigen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Berücksichtigung durch den Leistenden beabsichtigt war.

Von einer solchen Zielrichtung gehe ich in Ihrem Fall nicht aus. Daher gilt die Schenkung nicht als Einkommen und bleibt bei der Einkommensermittlung unberücksichtigt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Prima, vielen Dank, meine Frage ist vollständig beantwortet. "
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68699 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnell erhielt ich eine kompetente Antwort. Danke dafür ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
vielen Dank für die schnelle Bearbeitung, sie war gründlich und gut verständlich. So kann ich mich in etwa daran orientieren. Vielleicht noch eine kurze Nachfrage: Wenn ich an meine Tochter und Schwiegersohn verkaufe zu günstigerem ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich war sehr zufrieden mit der Antwort. Sehr gute Antwort, bin sehr zufrieden damit. ...
FRAGESTELLER